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In drei Heimspielen fleißig Punkte sammeln

In eigener Halle konnten Keaton Grant und seine Löwen bisher nicht gewinnen. Gegen Crailsheim, das zuletzt zu Hause gegen Gießen mit 56:100 unterging, soll nun der erste Heimsieg her. Foto: T.A.

Basketball-Bundesliga: Die Löwen schielen weiter auf die Playoff-Plätze.

Von Christoph Matthies, 03.11.2015.

Braunschweig. Nach drei Auswärtsspielen in Serie dürfen die Löwen-Basketballer am kommenden Sonntag (17 Uhr) endlich wieder in der Volkswagenhalle antreten. Nach der knappen Niederlage am Samstag in Oldenburg (64:71) wäre ein Sieg gegen Crailsheim Balsam – auch im Hinblick auf die Tabellensituation.

Im BBL-Klassement zeichnet sich derzeit eine Art Zwei-Klassen-Gesellschaft ab. Der Achtplatzierte, die Frankfurt Skyliners, haben nach sechs Spieltagen bereits zwei Siege mehr zu verzeichnen als das große Verfolgerfeld, das von Braunschweig auf Rang neun angeführt wird.

Dass die Löwen bisher nur zweimal gewinnen konnten, täuscht etwas darüber hinweg, dass die Leistung in allen Partien meistens stimmte. „Ich glaube, dass wir spielerisch weiter sind, als wir uns das vor der Saison gedacht haben“, brachte Trainer Raoul Korner nach der Partie in Oldenburg zum Ausdruck, dass er prinzipiell nicht unzufrieden ist. Die Niederlagen passierten allesamt gegen Klubs, die in der Etat-Rangliste weit oben stehen und in der vergangenen Saison in die Playoffs eingezogen waren (Bamberg, Berlin, Ludwigsburg, Oldenburg). Gegen die beiden Letztgenannten verlor man nach spannender Schlussphase oder gar erst nach Verlängerung.

So hatten sich Topscorer Derek Needham (17 Punkte) und seine Mitspieler im Derby an der Hunte vor allem in Sachen Leidenschaft nichts vorzuwerfen. Nach verkorkstem Start (1:9, 5. Minute) kamen die Löwen wieder an die Oldenburger heran, ließen sie nicht mehr davonziehen und gingen im dritten Viertel sogar in Führung. „Kämpferisch war das eine tadellose Leistung“, befand deshalb auch Korner, dessen Team in den Schlussminuten lediglich der Killer-Instinkt fehlte. „Wir haben uns in die Partie zurückgefightet und Oldenburg dort gehabt, wo wir sie als Außenseiter haben möchten, nämlich an der Kippe. Ein paar Kleinigkeiten haben dann letztendlich den Ausschlag gegeben.“

In den drei bevorstehenden Heimpartien warten nun schlagbare Gegner. Zwei Wochen nach den Crailsheim Merlins, die in der vergangenen Saison sportlich abgestiegen waren, besucht der Aufsteiger aus Gießen die Arena am Europaplatz. Vier Tage danach, am 25. November, kommen die gut gestarteten Würzburger (vier Siege), ebenfalls ein Aufsteiger, in den Löwenkäfig. Nach diesem Triathlon sollte das Korner-Team dann auch den ersten Heimsieg auf dem Konto haben – zwei oder drei wären auch in Ordnung.
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