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In der Seifenkiste rast Domeier allen davon

Die windschnittige Seifenkiste der Rottorfer Jugendfeuerwehr rast durch die Zieleinfahrt. Foto: Erik Beyen

Zur zehnten Auflage des Seifenkistenrennens hat die Freiwillige Feuerwehr Glück mit dem Wetter.

 Von Erik Beyen, 22.08.2017.
 

Rottorf am Klei. Ginge es lediglich um die schnellste Fahrt in einer heißen Seifenkiste, dann hätte Jörn Domeier das große Rennen schon gewonnen. Doch der Ritt im heißen Hobel am vergangenen Samstag in Rottorf am Klei war lediglich Teil des großen Preises von Rottorf, dem inzwischen zur Tradition gewordenen Seifenkistenrennen, organisiert von der Freiwilligen Feuerwehr unter Federführung des Ortsbrandmeisters Fabian Anders. Am vergangenen Samstag ging die zehnte Auflage über die Bühne. Sie hatten Glück: Ausnahmsweise blieb es trocken. Jörn Domeier setzte sich gegen acht weitere Prominente durch. Die Hauptakteure aber waren die Jugendlichen und Kinder. Während sich bei den Jugendlichen das Team FSH Lauingen durchsetzte, absolvierte die sieben Jahre alte Jule Bärthel den Parcours der Kinder am schnellsten.

Flotte Jungs
Die Lauinger waren flotte Jungs: Friedrich, Sten und Hermann – ihre Kiste hatten sie binnen zweier Wochen aus Holz und Eisen gebaut, ein echt windschnittiges Fahrzeug, das beinahe wie frisch aus dem Windkanal wirkte. Ihre Feuerporbe hatte die flotte Seifenkiste in Abbenrode. Auf Anhieb schafften es die drei auf Platz zwei. In Rottorf bildeten die Jungs zwar ein Team, starteten aber jeweils einzeln. Es kam, wie es offensichtlich kommen musste: Sie belegten die ersten drei Plätze, und das unter acht Startern. Ihr Lohn: jeweils ein Pokal und eine Urkunde. Die übrigen Teams waren: das Drachen Racing Team der Jugendfeuerwehr aus Barmke/Emmerstedt, die Mädchen und Jungs von der Freiwilligen Feuerwehr aus Rottorf, beide mit zwei Startern, sowie die Jugendfeuerwehr aus Mariental mit einem Starter.

Hindernisrennen
Insgesamt mussten die Jugendlichen vier Läufe absolvieren, zwei auf Zeit, zwei auf Geschicklichkeit. Es ging nicht alleine die Piste abwärts. Sie mussten ihre Kisten um Hindernisse aus Pilonen manövrieren. Jede Berührung eines Pilons kostete Strafsekunden. Nicht ganz so eilig mussten es die Kinder haben. Für sie hatte die Feuerwehr eine Piste im Zielbereich eingerichtet. Die legten die zehn Mädchen und Jungen auf kleinen Autos zurück, die alleine durch Schlenkerbewegung vorwärts rollten. Im Ziel wartete eine Flasche auf die Kinder. Die sollten sie mit einem Wasserstrahl umwerfen. Jule Bärthel machte das besser und schneller als die anderen Kinder. Die kleinen Autos waren übrigens von Sport Thieme zur Verfügung gestellt worden. Die Moderation des großen Preises der Seifenkisten übernahm Helmstedts Bürgermeister Wittich Schobert. Er gehörte auch zu den Prominenten, die sich die Ehre gaben und in eine Seifenkiste stiegen. Neben Schobert waren das Martin Seidel, Fabian Anders, Gero Janze, Olaf Kapke, Veronika Koch, Diana Wehrmuth, Jörg Minkley und der Sieger Jörn Domeier.
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