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In der Alten Waage sollen zwei Negativserien enden

Die SG hofft auf Dominique Johnsons Führungsqualitäten. Foto: T.A.

Basketball: Heimspiele der Eintracht-Damen und der SG-Baskets.

Von Christoph Matthies, 14.02.2015.

Braunschweig. Gleich drei Heimspiele ihrer Topmannschaften können die Basketballfans der Löwenstadt an diesem Wochenende erleben. Nachdem die Bundesliga-Löwen bereits gestern Abend in der VW-Halle gegen die Eisbären Bremerhaven antraten (Ergebnis und Spielbericht auf Unser38.de), empfangen die Zweitliga-Damen der Eintracht am heutigen Samstag (17 Uhr) die Phoenix Ladies aus Hagen in der Sporthalle Alte Waage. Am Karnevalssonntag (18 Uhr) spielt dann ProB-Ligist SG-Baskets an gleicher Stelle. Nach fünf Niederlagen in Folge will das Team von Headcoach Liviu Calin die Narrenkappe an den Tabellenletzten aus Herten überreichen.

Mit einem Sieg gegen Hagen könnten die Eintracht-Damen, derzeit auf Platz neun in der zwölf Teams fassenden 2. Liga Nord, den Klassenerhalt vorzeitig sicherstellen. „Wenn wir das gewinnen, ist die Sache geritzt“, glaubt Trainer Andreas Hundt und hofft sogar, nach der zu deutlichen Hinspielniederlage (67:79) auch den direkten Vergleich gegen den Tabellenvorletzten noch für sich zu entscheiden. „Wenn wir mit 13 Punkten Vorsprung gewinnen, hat sich das Thema Abstieg auch rechnerisch erledigt.“

Viel wird gegen Hagen davon abhängen, ob Eintracht-Spielmacherin Sade Jackson ihre Treffsicherheit wiederfindet. In den vergangenen drei Partien versenkte die Amerikanerin nur 15 von 49 Versuchen aus dem Feld. Dafür unterliefen ihr zuletzt gegen Wuppertal acht Ballverluste. „Sie hatte da kein gutes Händchen und hat insgesamt unglücklich agiert“, sagt Hundt und hofft, dass die 22-Jährige sich am Sonntag steigern kann, um die vier Niederlagen andauernde Negativserie zu beenden.

Baskets müssen punkten

„Wenn wir so weiterspielen, kommen wir in die Abstiegsrunde“, hatte Baskets-Trainer Liviu Calin nach der Heimniederlage gegen Magdeburg am vergangenen Sonntag geunkt. Einstellung, Fokus, das Niveau seiner Doppellizenz-Spieler: All das hatte der 61-Jährige bei seinem Team scharf kritisiert. Kein Wunder, hagelte es zuletzt doch fünf Pleiten in Folge.

In der engen Tabelle der ProB-Nord sind die Baskets so auf Rang neun zurückgefallen – das würde tatsächlich die Abstiegsrunde bedeuten. Mit zwei Siegen weniger am Tabellenende steht der morgige Gast, die Hertener Löwen. „Wenn nicht jetzt, wann dann?“, könnte man, passend zum Karneval, die Höhner bemühen.
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