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Immer packende Spiele

Ratlos: Eintrachts Vegar Hedenstad. Foto: Eibner

2. Fußball-Bundesliga: Eintracht erwartet Sonnabend Union Berlin.

Von Elmar von Cramon, 09.12.2014.

Braunschweig. Nach fünf Punktspielerfolgen in Serie blieben Eintrachts Zweitliga-Fußballer nach dem 0:1 beim Karlsruher SC ohne Punktgewinn.

Im Heimspiel Sonnabend (Anstoß 13 Uhr) gegen Union Berlin wollen die Löwen aber wieder punkten und so ihre gute Ausgangsposition wahren. Bereits Dienstag darauf steht gegen Fortuna Düsseldorf eine weitere Heimpartie an, bevor die Winterpause nach dem Auswärtsspiel in Heidenheim (19. Dezember) beginnt.
„Das Gerede um die Serie hat uns nicht wirklich interessiert. Wichtig war allein, uns von den unteren Tabellenplätzen wegzubewegen“, macht Torsten Lieberknecht deutlich. Das 0:1 beim KSC möchte der 41-Jährige so schnell wie möglich abhaken: „Wir haben keine perfekte Leistung abgerufen und das verlorene Spiel mittlerweile akzeptiert. Nun gilt es, den Blick nach vorne zu richten, schließlich stehen vor der Winterpause noch drei Highlights an.“
Das erste am Sonnabend, wenn Union Berlin seine Visitenkarte an der Hamburger Straße abgibt: „Die Spiele gegen Union waren immer packend, weil traditionell viele Fans aus Berlin mitkommen und wir somit vielleicht sogar vor ausverkauftem Haus spielen“, freut sich Lieberknecht auf den Vergleich mit den „Eisernen“, denen er in den vergangenen Wochen eine Leistungssteigerung attestiert: „Sie haben einen großen Umbruch vollzogen und neue taktische Ideen ausprobiert. Man hat gesehen, dass so etwas Zeit benötigt, in den jüngsten Spielen aber zum Erfolg geführt hat.“ Auch vor seinem Kollegen Norbert Düwel hat der Eintracht-Coach Respekt: „Er hat trotz anfänglicher Unruhe mutige Entscheidungen getroffen und dafür die volle Rückendeckung des Vereins erhalten.“
In seinem Kader kann er derweil aus dem vollen schöpfen und hat eine Intensivierung des Konkurrenzkampfes beobachtet: „Die Mannschaft, die momentan auf dem Platz steht, spürt die Verpflichtung, auch im Training gute Leistungen zu zeigen. Andere Akteure sind näher dran als zuvor und haben die Chance genutzt, sich zu positionieren.“ Damit ist auch U23-Akteur Maximilian Sauer gemeint, der bei seinem Debüt überzeugte. Der wieder einsatzbereite Saulo Decarli brennt auf sein Comeback, ebenso Jan Hochscheidt: „Es hängt davon ab, wie Jan seinen Einsatz in der U23 verkraftet hat, der nach seiner Verletzung ein sehr wichtiger Test für ihn war“, gibt sich Lieberknecht abwartend. Er will aber nicht ausschließen, dass der Offensivmann noch vor der Winterpause sein Comeback feiert.
So könnten sie spielen: Gikiewicz - Hedenstad, Reichel, Correia (Decarli), Kessel - Boland, Theuerkauf (Pfitzner) - Zuck (Hochscheidt), R. Korte - Nielsen, Ryu.
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