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Im Spitzenspiel gegen Union

Voller Energie nach vorn: Eintrachts Ken Reichel. Foto: Susanne Hübner

Eintracht-Trainer Torsten Lieberknecht: „30 Punkte sind zum jetzigen Zeitpunkt eine Wucht“.

Von Elmar von Cramon, 02.12.2016.

Braunschweig. Mit dem Auswärtsspiel bei Union Berlin erwartet die Eintracht-Fans am kommenden Montag um 20.15 Uhr ein besonderes Highlight. Als Tabellenführer der 2. Fußball-Bundesliga stellt sich die Mannschaft von Torsten Lieberknecht in der Hauptstadt vor und möchte in der besonderen Atmosphäre der „Alten Försterei“ den Vorsprung auf die „Eisernen“ ausbauen. Mit dem insgesamt siebten Sieg gegen die Berliner gelänge es den Löwen außerdem, die Bilanz zwischen beiden Klubs in der Statistik auszugleichen.

„Wir wissen, dass es eines der schwersten Auswärtsspiele überhaupt wird, nicht nur aufgrund der Atmosphäre, sondern auch, weil dort seit zwei oder drei Jahren darauf hingearbeitet wird, den Sprung in die erste Liga zu schaffen“, erklärt Torsten Lieberknecht und heftet der Begegnung aufgrund der Tabellensituation folgerichtig das Etikett „Spitzenspiel“ an.
Die Blau-Gelben wollen ihre Serie von drei ungeschlagenen Partien ausbauen, beim Blick auf die Tabelle konzentriert sich der Eintracht-Coach laut eigener Aussage aber nur auf bestimmte Parameter. „Wir schauen uns die Tabelle von rechts an, die Punktzahl ist für uns wichtig. Wenn man sich die Tabelle von links anschaut, ist das eher uninteressant“, erläutert Lieberknecht, dass statt der Tabellenführung eher die bislang erreichten 30 Punkte eine Rolle spielen, die zum momentanen Zeitpunkt „eine Wucht“ seien.
Dennoch ist dem 43-Jährigen bewusst, dass es die Unioner den Löwen äußerst schwer machen werden, ihr Punktekonto am Montag aufzustocken. „Sie sind sehr variabel aufgestellt und haben zu Hause fast jedes Spiel sehr dominant gestaltet. Die Intensität gegen den Ball ist sehr hoch“, erläutert der Eintracht-Coach die „Handschrift“ des neuen Trainers Jens Keller.
In Berlin wird Joseph Baffo wegen Achillessehnenbeschwerden eventuell ausfallen, ansonsten sind bis auf Suleiman Abdullahi alle Akteure einsatzbereit. Der Nigerianer macht laut Lieberknecht große Fortschritte in seinem individuellen Trainingsprogramm. Schritt für Schritt werde die Intensität für den Angreifer erhöht, der teilweise bereits ins Mannschaftstraining einbezogen werden kann. „Ich sehe ihn nicht mehr als Langzeitverletzten“, so der Eintracht-Coach.
Für positive Resonanz bei den Blau-Gelben sorgte die Regeländerung im DFB-Pokal, wonach im Falle einer Verlängerung in Zukunft eine vierte Einwechslung möglich sein soll: „Das ist eine sehr sinnvolle Regel. Die Gründe liegen in der Belastung der Spieler. Es macht deshalb Sinn, das Mal auszuprobieren.“
Auch Eintrachts sportlicher Leiter Marc Arnold kann der neuen Regel ausschließlich Positives abgewinnen: „Der DFB-Pokal findet meistens in einer englischen Woche statt. Speziell, wenn man auswärts spielt, ist eine vierte Einwechslung in der Verlängerung eine durchaus sinnvolle Option.“
So könnten sie spielen Fejzic – Reichel, Valsvik, Decarli, Correia – Schönfeld, Moll – Hernandez (Khelifi), Omladic – Kumbela, Nyman.
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