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Im römischen Kettenhemd gegen den FC Bayern

Staunten über die gut erhaltenen Fundstücke: Damir Vrancic, Dennis Kruppke, Deniz Dogan und Torsten Lieberknecht mit Museumsdirektorin Heike Pöppelmann (v.l.). Foto: Thomas Ammerpohl

Torsten Lieberknecht und drei Eintracht-Profis zu Besuch im Museum.

Von Christoph Matthies, 27.11.2013.

Braunschweig. Fast 30 000 Besucher haben die Ausstellung „Roms vergessener Feldzug. Die Schlacht am Harzhorn“ schon gesehen. Am Montag kamen vier weitere hinzu: Auf Einladung von Museumsdirektorin Heike Pöppelmann wagte Eintracht-Trainer Torsten Lieberknecht mit seinen Spielern Damir Vrancic, Deniz Dogan und Dennis Kruppke eine Zeitreise in die Antike.

Nach mehr als einstündiger Führung waren die Bundesliga-Fußballer voll des Lobes für die zeitgemäß präsentierte Ausstellung. Kruppke und Vrancic ließen es sich nicht nehmen, einmal Römerhelm, Kettenhemd und Plattenrüstung anzuprobieren. Das Urteil der Sportler: Den ganzen Tag möchte man die mehr als 20 Kilo schwere Rüstung nicht tragen müssen. Lieberknecht war hingegen begeistert vom Anblick seiner Legionäre: „So fahren wir nach München“, schlug der Trainer mit Blick auf die schwere Auswärtspartie beim FC Bayern vor.
Erst im Jahr 2008 zugewiesene Fundstücke offenbarten, dass ein römisches Expeditionsheer unter dem Soldatenkaiser Maximinus Thrax noch im dritten Jahrhundert bis ins heutige Niedersachsen vorgedrungen war. Zuvor war die Geschichtswissenschaft davon ausgegangen, dass es nach der Varusschlacht im Jahre 9 n. Chr. keinen Feldzug Roms nach Norddeutschland mehr gegeben hätte.
Noch bis zum 19. Januar kann die Ausstellung über den Germanen-Überfall im Landesmuseum am Burgplatz besucht werden.
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