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Im Derby klarer Außenseiter

In Braunschweig vor allem unter den Brettern zu Hause: Viktoria Sholokhova. Foto: Ammerpohl

Basketball: Am Sonntag empfangen die Eintracht-Löwinnen in der Alten Waage Hannover.

Von Christoph Matthies, 22.01.2016.

Braunschweig. Eine ganz große Herausforderung wartet am Sonntag (18 Uhr) auf die Basketballerinnen der Eintracht. Mit dem TK Hannover besucht der noch ungeschlagene Tabellenführer der 2. Bundesliga Nord die Sporthalle Alte Waage.

Eintracht-Trainer Pierre Hohn lässt im Vorfeld keinen Zweifel daran aufkommen, wer im Niedersachsen-Derby der klare Favorit ist: „Es wird sehr schwierig. Hannover ist personell einfach viel besser besetzt. Gerade gegen erfahrene Profis sind unsere jungen Spielerinnen noch ein bisschen zu unerfahren. Das hat man auch gegen Göttingen gesehen“, sagt Hohn. In Göttingen waren die Blau-Gelben am vergangenen Wochenende mit 44:78 unter die Räder gekommen.

Während die Jüngste im Eintracht-Team, die erst 15-jährige Melody Haertle, wegen einer Oberschenkelzerrung fehlen wird, sind gegen die Hannoveranerinnen also besonders die erfahrenen Spielerinnen in der Pflicht. Dazu gehört, neben USSpielmacherin Dayeesha Hollins, vor allem Viktoria Sholokhova.

Die Neuverpflichtung auf der Centerposition ist in ihren ersten beiden Partien sofort zur Schlüsselspielerin geworden, auch wenn offensiv wie defensiv noch nicht alles gelang. „Sie muss sich erst an unsere Spielweise gewöhnen“, erklärt Hohn und spricht von einem natürlichen Prozess. „Wenn dieser Prozess abgeschlossen ist, wird sie für uns einen sehr großen Qualitätsgewinn darstellen.“ In ihren bisherigen Teams habe die 1,90 Meter große Russin, die nicht ganz fit gewesen sei, als sie an die Oker wechselte, außerdem noch ganz andere Rollen übernommen.

Liga-Primus Hannover hat nicht nur die meisten Punkte erzielt, sondern auch die wenigsten kassiert. Mit Stefanie Grigoleit weiß das Team aus der Landeshauptstadt eine athletische Centerin in seinen Reihen, die wegen ihrer Rebound-Stärke stets für ein Double-Double gut ist. Auf den kleinen Positionen kann der TKH mit Melissa Jeltema auf die beste Punktesammlerin der Liga (25,5) zählen. „Sie war vergangene Saison schon Topscorerin der 1. Liga und ist in der 2. Liga eigentlich nicht zu verteidigen“, erwartet Hohn eine Herkules-Aufgabe.

Der Eintracht-Trainer wird am Sonntag aufgrund von Examens-Klausuren nicht selbst an der Seitenlinie stehen. Vertreten wird ihn sein Assistent Andreas Hundt.
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