Anzeige

Im 17. Anlauf soll ein Sieg her

Mit 20 Punkten Topscorer im Hinspiel: James Florence. Foto: T.A.

Basketball-Bundesliga: Am Mittwoch empfangen die Phantoms den Meister aus Bamberg.

Von Christoph Matthies, 26.02.2014.

Braunschweig. Englische Woche in der Basketball-Bundesliga: Am heutigen Mittwoch um 19.30 Uhr (Volkswagenhalle) treffen die Phantoms auf den Deutschen Meister aus Bamberg, am Sonnabend (20 Uhr) steht dann bereits das Auswärtsspiel in Trier auf dem Programm.

Nach ihrem Heimerfolg am Sonnabend gegen Ludwigsburg sind die Braunschweiger bis auf vier Punkte an die Schwaben herangerückt, die derzeit als Tabellenachter den letzten Playoff-Platz besetzen. „Hurra, wir leben noch. Nicht mehr, aber auch nicht weniger“, kommentierte Phantoms-Headcoach Raoul Korner den Sieg und die damit wieder gestiegenen Chancen auf die Meisterrunde. Die gute Nachricht für Korner, Isaiah Swann und Co.: Die Ludwigsburger haben heute im Heimspiel gegen Alba Berlin gleich die nächste richtig schwere Aufgabe vor der Brust. Die weniger gute: Mit Serienmeister Bamberg treffen auch die Braunschweiger auf einen nahezu unbezwingbaren Gegner.

Die Negativserie gegen Bamberg ist schon rekordverdächtig, 16 Begegnungen in Folge gingen seit März 2008 an die Franken, im vergangenen November hieß es am Ende ganz knapp 79:77 für das Team aus „Freak City“. Seit der Hinrunde hat sich beim Tabellenzweiten allerdings einiges getan. So musste sich Center Sharrod Ford einer Operation am Knie unterziehen und wird heute voraussichtlich noch fehlen, mit Philipp Neumann, Damir Markota, Novica Velickovic und dem Ex-Braunschweiger Zack Wright haben vier Akteure die Bamberger im Laufe der Saison verlassen.

Schwächer ist die Mannschaft von Coach Chris Fleming durch die Abgänge aber nicht unbedingt geworden. „Man muss schon sagen, dass Bamberg mit den Verpflichtungen von Elias Harris und D’Or Fisher massiv an Qualität zugelegt hat“, nennt Raoul Korner die beiden starken Neuzugänge im Bamberger Frontcourt, die Braunschweigs langer Garde um Kyle Visser und Harding Nana das Leben ganz schön schwer machen dürften. Besonders Nationalspieler Harris, zu Beginn der Saison noch im NBA-Kader der Los Angeles Lakers, hat den Franken als Topscorer (14,6 Punkte) deutlich seinen Stempel aufgedrückt.

Am Sonnabend in Trier wartet ein vermeintlich leichterer Gegner auf die Braunschweiger. Fünf ihrer letzten sechs Partien haben die Moselstädter verloren, als Vierzehnter befinden sie sich im Niemandsland der BBL-Tabelle.
Information zu Weiterempfehlungen Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.