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„Ich kann einen guten Pass spielen“

Fußball: Mirko Boland ist flexibel einsetzbar

Braunschweig (evc). Mit Mirko Boland ist ein talentierter Jungprofi zu Eintracht gewechselt.

Das hat teilweise für große Verstimmung bei den Fans seines abgebenden Vereins, dem MSV Duisburg, geführt: „Das habe ich schmunzelnd zur Kenntnis genommen“, berichtet der 21-Jährige, dem von Duisburgs Trainer Peter Neururer ein Wechsel zur Winterpause nahegelegt wurde. Ursprünglich wollte MSV-Boss Walter Hellmich Boland nur ausleihen. Eintracht schaffte es jedoch, den ehemaligen Juniorennationalspieler aus seinem Vertrag herauszukaufen und bis 2010 an den Klub zu binden.
Seine Zeit bei den „Zebras“ beschreibt Boland als „sehr gut und lehrreich“. Zuletzt überwog jedoch die Enttäuschung über die 15 Neuzugänge zu Saisonbeginn, nachdem man zuvor noch auf eigene Talente setzen wollte. Deshalb landete er in Braunschweig: „Ich hatte beim Probetraining sofort einen sehr guten Eindruck von Trainer und Mannschaft“, berichtet der Mittelfeldspieler, den auch das Trainingslager positiv überraschte: „Man unterhält sich mit den neuen Teamkameraden über Gott und die Welt. Alle sind sehr nett, außerdem herrscht keine Grüppchenbildung, das kannte ich vorher anders.“
Sportlich möchte der gebürtige Weseler vor allem seine Flexibilität in die Waagschale werfen: „Bis auf Torwart und Innenverteidiger habe ich schon alles gespielt, meine Lieblingsposition ist die Sechs“, erklärt der Neu-Löwe. Boland charakterisiert sich als lauf- und zweikampfstark, ohne dabei Kreativität zu vernachlässigen: „Ich kann einen guten Pass spielen, aber auch dazwischenhauen, wenn es notwendig ist.“ Dementsprechend verwundert es kaum, dass die Wahl seines Lieblingsspielers auf Allrounder Steven Gerrard vom FC Liverpool fällt, den er für den „komplettesten Spieler der Welt“ hält.
In der Freizeitgestaltung ist Boland ebenso vielseitig orientiert, neben den obligatorischen Playstation-Sessions spielt er gern Tennis oder Inline-Hockey. Viel vorgenommen hat er sich für die Restsaison im Eintracht-Trikot: „Ich möchte Stammspieler werden und mich weiterentwickeln.“ Mit der Mannschaft möchte er möglichst weit oben in der Tabelle landen: „Wichtig ist zunächst, so viele Punkte wie möglich zu sammeln, um mit dem Abstieg nichts mehr zu tun zu bekommen, anschließend können wir nach oben schauen.“ Neben der sportlichen Leitung des Vereins hoffen auch viele Fans, dass es Boland gelingt, frischen Wind ins Mittelfeld zu bringen. Sein Lebensmotto „Positiv denken“ ist jedenfalls bestens dazu angetan.
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