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„Ich habe mich sehr über den tollen Jahresabschluss gefreut“

Bei der Jahreshauptversammlung von Eintracht: Präsident Sebastian Ebel. Foto: Hübner

2. Fußball-Bundesliga: Interview mit Eintracht Braunschweigs Präsident Sebastian Ebel.

Von Elmar von Cramon, 09.01.2015.

Braunschweig. Am heutigen Samstag beginnt Fußball-Zweitligist Eintracht Braunschweig mit der Vorbereitung auf die noch ausstehenden 15 Begegnungen. Vor dem Trainingsauftakt sprach die nB mit Eintracht-Präsident Sebastian Ebel über die erste Saisonhälfte, seine Erwartungen für den Rest der Spielzeit und das laufende „Aktionsjahr für Toleranz, Vielfalt und Respekt“.

?Nach einem turbulenten Jahr mit Höhen und Tiefen hat Eintracht zum Schluss für positive Schlagzeilen gesorgt. Wie haben Sie die vergangenen Wochen und Monate erlebt?

!Ich habe mich sehr über den tollen Jahresabschluss gefreut. Besonders der Last-Minute-Sieg gegen Düsseldorf war der Lohn für die beeindruckende Grundhaltung der Mannschaft, nicht aufzugeben und weiterzukämpfen, gerade als es am Anfang der Saison nicht so lief wie erwartet.

?Auf der jüngsten Jahreshauptversammlung gab es in finanzieller Hinsicht ausschließlich positive Nachrichten. Welche Möglichkeiten ergeben sich daraus für Eintracht?

!Wir stehen auf einem soliden finanziellen Fundament. Dies gibt uns die Möglichkeit, uns bei Bedarf zielgerichtet zu verstärken. Zudem bin ich mir sicher, dass die hohen Investitionen in unseren Nachwuchsbereich weitergehend Früchte tragen werden.

?Welche Ziele erachten Sie für den Verein in den kommenden Jahren unabhängig von der Spielklasse als vorrangig?

!Natürlich wollen wir erfolgreich Fußball spielen. Genauso wichtig ist es für uns, den Verein insgesamt weiterzuentwickeln. Und nicht zuletzt wollen wir unsere soziale Verantwortung in unserer Region wahrnehmen, gerade in einer Zeit, in der einige Unverbesserliche mit Ausgrenzung Politik zu machen versuchen. Hier können wir als Verantwortliche Gegenpunkte setzten.

?Läuft es wie zuletzt, liegt ein Wiederaufstieg im Bereich des Möglichen. Ist Träumen erlaubt?

!Träumen ist immer erlaubt. Aber das nächste Spiel ist immer das Wichtigste, das was zählt. Nur wenn wir uns darauf konzentrieren, werden wir insgesamt erfolgreich sein.

?Das Rennen um den Aufstieg verspricht eine Menge Spannung. Wen sehen Sie im Favoritenkreis?

!Für mich ist Kaiserslautern Aufstiegsfavorit Nummer eins. Auch Düsseldorf traue ich noch einiges zu.

?Das von Eintracht ins Leben gerufene „Aktionsjahr für Toleranz, Vielfalt und Respekt“ läuft noch bis Sommer 2015. Welche Ziele, Denkanstöße und positiven Entwicklungen hoffen Sie, danach bilanzieren zu können?

!Wie wichtig dieses Aktionsjahr ist, zeigen gerade aktuell die traurigen Ereignisse von Paris. Integration statt Ausgrenzung muss gelebt und Toleranz vermittelt werden. Da können und sollten wir als Eintracht mit unseren Identifikationsfiguren vorangehen. Unsere Fans bitte ich um positive Unterstützung auf diesem Weg.
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