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„Ich gebe immer hundert Prozent“

Basketball-Bundesliga: Der neue Phantoms-Flügelspieler Robert Kulawick im nB-Interview.

Von Christoph Matthies, 08.06.2011

Braunschweig. Am Montag sah sich Robert Kulawick, erster Neuzugang der Phantoms-Basketballer für die Saison 2011/2012, in seiner neuen Heimat um. Zwischen Geschäftsstellenbesuch, Autoübergabe und Wohnungsbesichtigungen hatte der 25-Jährige auch noch Zeit für ein Gespräch.

Robert Kulawick, warum haben Sie sich für den Wechsel nach Braunschweig entschieden?

!Nach drei Jahren in Göttingen hatte ich mal wieder Lust auf etwas Neues. Braunschweig ist im Moment eines der Topteams, bei dem ich denke, dass ich mich noch weiterentwickeln kann und auch eine Chance bekomme. Bei Teams wie Bamberg und Berlin müsste man sich wahrscheinlich auch erst einmal hinten anstellen. Auch die Nähe zu Göttingen und Berlin ist optimal für mich. Ich bin gebürtiger Berliner, meine Familie lebt in Berlin und ich habe viele Freunde in Göttingen. Das sind alles Gründe, die mich zu einer schnellen Entscheidung haben kommen lassen.
?Wäre es Ihnen wichtig, wie mit Göttingen europäisch zu spielen?

!Jeder spielt lieber, als dass er trainiert. Es ist eine schöne Erfahrung herumzureisen, neue Länder kennenzulernen, sich mit anderen Ländern im Vergleich zu sehen. Aber es ist natürlich auch sehr anstrengend. Man merkt nach hinten raus immer wieder, dass die Saison extrem lang wird. Das geht dann irgendwann wirklich an die Substanz. Ich würde es aber begrüßen, wenn wir mit den Phantoms europäisch spielen würden. Falls es doch nicht sein soll, dann können wir uns eben voll auf die Liga konzentrieren.

?Wie würden Sie selbst Ihre Spielweise beschreiben?

!Was mich ausmacht ist, dass ich immer hundert Prozent gebe, auch in der Defense kaum Pausen nehme. In der Offense bin ich in den vergangenen Jahren ein bisschen zum Schützen geworden. Ich bin sehr davon abhängig, dass meine Mitspieler mich finden, weil ich kein klassischer Eins-gegen-eins-Spieler bin und mir selten eigene Möglichkeiten kreiere. Wenn ich doch mal penetriere, dann suche ich oft meine Mitspieler. Aber wenn ich freistehe, dann mache ich die Dinger auch rein.

?Wie stellen Sie sich Ihre Rolle im Braunschweiger Team vor?

!Ich hoffe, dass ich relativ große Spielanteile bekomme, um mich im Team zu beweisen. Man muss auch abwarten, wer noch verpflichtet wird. Ich denke nicht, dass ich der Deutsche bin, der auf der Bank sitzt und keine Spielzeit bekommt. In Göttingen bin ich fast jedes Spiel gestartet, habe ich mich in die Startformation vorgearbeitet. Jetzt zu sagen „Ich muss Starting Five spielen!“ wäre allerdings doch schon eine sehr mutige Aussage. Davon gehe ich im Moment auch nicht aus.
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