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„Ich bin optimistisch“

Fußball-Regionalliga: Eintracht-Präsident hofft auf Erfolg in Magdeburg

Von Elmar von Cramon

Braunschweig. Im „Stadion Magdeburg“ kommt es am Sonnabend um 14 Uhr zu einem Aufeinandertreffen der besonderen Art.

Vor ausverkauftem Haus stehen sich die Regionalligafußballer von Eintracht und dem 1. FC Magdeburg gegenüber. Neben der Tatsache, dass beide Klubs eine Fanfreundschaft verbindet, steht die besondere Tabellensituation im Vordergrund. Beide Teams liegen mit 44 Punkten gleichauf, wobei Eintracht über das bessere Torverhältnis verfügt. Der Abstand zu den vier Mannschaften auf den Rängen sieben bis zehn beträgt vier Zähler. Der Sieger der Partie könnte sich im Kampf um die Qualifikation zur eingleisigen dritten Liga somit einen entscheidenden Vorteil für das Saisonfinish verschaffen.
„Das wird für Spieler und Zuschauer ein absolutes Highlight“, lautete der Kommentar von Eintracht-Präsident Sebastian Ebel zum Nachbarschaftsduell. Ebel hofft dabei, dass man sich mit einem Erfolg auf den Rückweg nach Braunschweig machen kann, die Freundschaft zwischen beiden Klubs aber lediglich für die 90 Minuten Spielzeit ruht: „Ich denke, dass die Freundschaft nach dem Spiel wieder genauso intensiv vorhanden ist, auch wenn es für beide Mannschaften um wirklich viel geht.“
Optimistisch stimmen ihn die vergangenen Spiele der Blau-Gelben, in denen die Mannschaft trotz der immer noch unbefriedigenden Situation gezeigt hat, dass sie gewillt ist, das Saisonziel zu realisieren: „Ich bin optimistisch und gehe davon aus, dass das Team es mit Tugenden wie Teamwork und totalem Einsatz schaffen will.“
Auch die Tatsache, dass zuletzt eher um die Punkte gezittert werden musste und kein deutlicher Erfolg gelang, will der 44-Jährige nicht überbewertet wissen: „Die Mannschaft weiß, worum es geht, und ich vertraue den Spielern. Man muss allerdings jede Partie als neue Situation ansehen und darf deshalb nur von Spiel zu Spiel denken.“
Personell muss Trainer Benno Möhlmann auf Marc Pfitzner verzichten, der gegen Verl in der Schlussphase die fünfte gelbe Karte erhielt. Auch Ken Reichel wird nach seinem Muskelfaserriss wohl noch weiter ausfallen. Denkbar ist hingegen die Rückkehr von Kapitän Dennis Brinkmann, der für einen Einsatz bereit steht, falls er unter der Woche beschwerdefrei bleibt. Auch Holger Wehlage steht für sein Comeback zur Verfügung
So könnte Eintracht spielen: Horn – Yildirim, Dogan, Nastase, Washausen (Wehlage) – Rodrigues, Brinkmann (Lenze) – L. Fuchs, Oehrl, Kumbela – Schembri.
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