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Hurricanes sind Halbfinalgegner

Aufgehorcht: Lions-Defense Coordinator Dave Likins (2.v.r.) erklärt seinen Spielern während der Partie gegen die Rhein-Neckar Bandits, was sie zu machen haben. Foto: Sylvia Herden

Football: Lions treffen zum dritten Mal auf Kiel und die Adler haben Probleme mit einer Kuh.

Von Daniel Beutler, 25.09.2013.

Braunschweig. Die Teams aus dem Norden haben die Playoff-Viertelfinals der Football-Bundesliga dominiert. Alle vier Vertreter gewannen ihre Spiele und so empfangen die New Yorker Lions am 3. Oktober die Kiel Baltic Hurricanes zum Halbfinale.

Schwerer als erwartet war der 28:21-Sieg der Lions gegen den Südvierten am Sonnabend. „Da muss man aber auch den Rhein-Neckar Bandits großen Respekt zollen. Sie haben sehr gut gespielt“, lobt Lions-Cheftrainer Troy Tomlin die Süddeutschen.
Weniger Probleme hatten die Dresden Monarchs, Berlin Adler und die Kieler, sich gegen ihre Gegner durchzusetzen. Am überraschendsten dürfte dabei der Sieg der Berliner gegen den amtierenden Deutschen Meister Schwäbisch Hall sein. Die Freude bei den Adlern war jedenfalls riesig und die Stimmung auf der Heimfahrt wohl auch. Berichten zu Folge haben Adler-Spieler auf dem Heimweg versucht, eine Werbe-Kuh von einer Raststätte zu stehlen, scheiterten aber an der fehlenden räumlichen Wahrnehmung. „Wären die Jungs nüchtern gewesen, hätten sie gesehen, dass sie die Kuh nicht in den Bus kriegen“, sagte Adler-Vorstand Frank Metscher der „Bild“-Zeitung.
Das Maß fehle derweil auch bei den Schiedsrichter-Entscheidungen, wenn die Lions spielen, bemängelt Tomlin. Dabei will der Cheftrainer keinesfalls falsch verstanden werden, er schätze die Aufgabe der Schiedsrichter sehr und ist dankbar für ihre Arbeit. „Aber ich erwarte, dass wir fair behandelt werden. Wir haben in den vergangenen zwei Spielen
30 Strafen für 287 Yards Raumverlust bekommen, die Gegner nur acht für 40 Yards“, berichtet Tomlin von der Intention eines Schreibens an den Verband. Die Videos von den Spielen würden zeigen, dass die Lions-Gegner nicht so über die Maßen fairer spielen, wie es die Strafenverteilung suggeriert.
Gewonnen haben die Braunschweiger ihre Spiele trotzdem und das wollen sie jetzt auch im Halbfinale gegen Kiel. Nachdem gestern trainingsfrei war, bitten die Coaches die Spieler Donnerstag, Freitag und Samstag auf die Rote Wiese zum Training. Kommende Woche folgt der letzte theoretische Feinschliff und dann geht es am Donnerstag um den Einzug ins Finale, den New Yorker German Bowl.
Der Namenssponsor der Lions unterstützt das Endspiel in Berlin nämlich seit vergangener Woche auch als Namenssponsor. „New Yorker freut sich zusammen mit ganz Football-Deutschland auf einen hochklassigen und spannenden German Bowl. Wir hoffen, dadurch den Sport voranzubringen und seine Popularität noch weiter zu steigern“, erklärt Thomas Krecklenberg, Geschäftsführer von New Yorker, das Engagement.
Am anderen Ende der Tabelle kämpfen derweil die Cologne Falcons um den Verbleib in der Bundesliga. Das Relegations-Hinspiel gewannen sie mit 42:30 gegen die Bielefeld Bulldogs.
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