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„Hohe Konzentration gespürt“

Wird er ein neuer Publikumsliebling? Christoffer Nyman steht vor seinem Debüt für Eintracht Braunschweig. Foto: SH

Lieberknecht erwartet Leistungssteigerung – Neuzugang Christoffer Nyman erstmals im Kader.

Von Elmar von Cramon, 26.08.2016.

Braunschweig. Nach der Pokalniederlage in Würzburg wollen die Löwen morgen im Heimspiel gegen Nürnberg (Anstoß 13.30 Uhr) wieder gewinnen. Sollte im Duell der Traditionsvereine der dritte Saisonsieg glücken, könnte sich Eintracht vor der Länderspielpause an der Tabellenspitze festsetzen.

Mit dem Auftritt beim Pokalaus in Würzburg hatte sich Torsten Lieberknecht zu Beginn der Woche unzufrieden gezeigt, die Trainingsleistungen seiner Mannschaft stimmten ihn in den Tagen vor dem Nürnberg-Spiel allerdings zuversichtlich. „In der Trainingswoche habe ich eine hohe Konzentration gespürt“, erklärt der Fußball-Lehrer, erwartet gegen die Franken allerdings einen schweren Gang.

„Eine erfahrene Mannschaft mit vielen Spielern, die die erste Liga kennen. Sie zählt auch in diesem Jahr zu den Topfavoriten“, lobt Lieberknecht und fordert einen engagierten Auftritt: „Du musst als Team funktionieren und deine absolute Leistungsfähigkeit abrufen um gegen Nürnberg zu gewinnen.“ Personell können die Löwen fast aus dem Vollen schöpfen. Fehlen werden lediglich Suleiman Abdullahi (Reha) und Maximilian Sauer (muskuläre Probleme). Viele Augen werden morgen auf Christoffer Nyman gerichtet sein, der Anfang der Woche zu den Blau-Gelben gewechselt war. „Er kommt aus dem laufenden Spielbetrieb und ist topfit“, lobt Lieberknecht den Schweden, der auf jeden Fall im Kader stehen soll, um die Löwen-Offensive zu bereichern: „Er besitzt ein hohes Spielverständnis und hat gezeigt, dass er Fußball spielen kann.“ Durch Nymans Ankunft in der Löwenstadt zeichnet sich kurz vor dem Ende der Sommertransferperiode der Abgang von Orhan Ademi ab. Der Schweizer soll die Löwen trotz laufenden Vertrags verlassen, da er sich in Braunschweig trotz einiger guter Phasen nie endgültig durchsetzen konnte. „Er ist momentan dabei etwas zu suchen“, erklärt Marc Arnold, der dem Angreifer keine Steine in den Weg legen würde.

Nach dem guten Ligastart und den jüngsten Transfers von Nyman und Gustav Valsvik sieht Lieberknecht seine Mannschaft derweil sehr gut für die Herausforderungen im Zweitligaalltag gerüstet: „Man merkt, dass hier etwas zusammenwächst und die Leute Spaß daran haben die Mannschaft zu sehen.“ Nun hofft er darauf, dass die guten Vorzeichen sich auch auf die Bereiche übertragen, die ihm in der Vergangenheit oft Bauchschmerzen bereitet hatten: „In den letzten Jahren hatten wir immer eine große Verletzungsproblematik und waren bei den Elfmetern nicht vom Glück verfolgt.“
So könnten sie spielen: Fejzic – Reichel, Valsvik, Decarli (Baffo), Hochscheidt (Ofosu-Ayeh) – Boland, Schönfeld, Omladic (Moll), Khelifi – Kumbela, Biada (Nyman).
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