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Hoffnung: Löwen siegen mit 3:1

Hatte mit seinen beiden Toren entscheidenden Anteil am Sieg: Domi Kumbela (r.). Foto: Hübner

1. Fußball-Bundesliga: Kumbela (2) und Nielsen treffen bei Eintrachts Erfolg gegen Mainz.

Von Elmar von Cramon, 26.03.2014.

Braunschweig. In einem mitreißenden Spiel bezwang Fußball-Erstligist Eintracht Braunschweig gestern Abend im Stadion an der Hamburger Straße den FSV Mainz 05 verdient mit 3:1 (2:1).

Die Blau-Gelben zeigten sich von Beginn an bissig und boten den 21 880 Zuschauern einen leidenschaftlichen Auftritt, der die Fans und den Verein weiterhin auf den Klassenerhalt hoffen lässt. Eintracht hat nun 21 Punkte auf dem Konto, bleibt aber Schlusslicht.
Eintracht ging schwungvoll zu Werke, von Abstiegsangst oder Nervosität war in den Reihen der Blau-Gelben nichts zu spüren. Nach elf Sekunden zog Omar Elabdelloaui bereits ab, verfehlte das Mainzer Gehäuse aber deutlich. Nach nicht einmal zehn Minuten standen bereits 4:0 Ecken für die Blau-Gelben zu Buche, bei Damir Vrancics krachender Direktabnahme stand allerdings ein Mainzer im Weg (7.). Einmal gab es nach einem Schuss von Eric-Maxim Choupo-Moting auch Arbeit für Daniel Davari (8.), insgesamt wirkten die Löwen aber wesentlich präsenter. Logische Konsequenz war die hochverdiente Führung: Vrancic bediente Ken Reichel, dessen Weiterleitung Domi Kumbela per Kopf im Mainzer Tor unterbrachte.
Der FSV reagierte jedoch postwendend mit dem Ausgleich: Zdenek Pospech flankte halbhoch in die Zentrale, wo der blitzschnelle Nicolai Müller aus kurzer Entfernung vollendete. Die Gäste kamen nun besser in Schwung, bei Pospechs erneuter Hereingabe war Davari jedoch auf dem Posten (24.), während Choupo-Motengs Versuch zur Ecke abgefälscht wurde (25.). In den Folgeminuten rangen beide Teams um die Vorherrschaft, Davari rettete mit einer Glanztat gegen Müller (41.). Das couragierte Auftreten Eintrachts zahlte sich kurz vor der Pause aber noch aus: Nach einem abgefälschten Vrancic-Freistoß landete der Ball bei Havard Nielsen, dessen Flachschuss FSV-Keeper Loris Karius in die kurze Ecke rutschen ließ.
Durchgang zwei begannen beide Teams erneut schwungvoll, klare Tormöglichkeiten blieben zunächst aber Mangelware. Ein schönes Solo von Jan Hochscheidt konnte die Mainzer Abwehr mit vereinten Kräften unterbinden (56.), doch immer wieder setzten die Blau-Gelben nach und gaben keinen Ball verloren. Nur hauchdünn verpasste Eintracht das dritte Tor, als Vrancic eine Elabdellaoui-Flanke knapp neben das Tor setzte (69.).
Ein Traumtor brachte letztlich die Entscheidung: Elabdellaoui flankte in die Mitte, wo Domi Kumbela per Fallrückzieher das 3:1 erzielte. Im Gegenzug wurde es gefährlich, doch Davari reagierte glänzend. Die Führung öffnete den Blau-Gelben nun Räume: Karius wehrte Kumbelas Schuss zur Ecke ab (84.), auch Hochscheidts Distanzversuch wurde geblockt (89.). Letztlich hatten die Mainzer der entschlossen kämpfenden Einträchtlern, die drei wichtige Zähler einfahren konnten, aber nichts mehr entgegensetzen.
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