Anzeige

Hoffen auf ein friedliches Derby: Treffen in Hannover

Trafen sich zur Diskussion im Rahmen der NFV-Kampagne „Gemeinsam fair - für eine friedliche Fankultur: Martin Kind (2.vl.), Boris Pistorius (3.vl.) und Sebastian Ebel (3.v.r.). Foto: Koppelmann

Sebastian Ebel warnt vor „Randaletouristen“ – Kameras verbessert.

Von Robin Koppelmann, 06.11.2013.
Hannover. Dass das 147. Niedersachsen-Derby zwischen Eintracht und Hannover 96 ein besonderes Spiel ist, wurde bereits am Medieninteresse deutlich: Journalisten aus dem gesamten Bundesgebiet waren am Montag in das Hannoversche Brauhaus „Ernst August“ gereist, um zu hören, wie sich die Vereine und die Politik auf das hochbrisante Duell vorbereiten.

Für Boris Pistorius, Niedersachsens Innenminister, ein durchaus verständlicher Vorlauf vor einem solchen Spiel: „Derbys sind schließlich das Salz in der Suppe“, erklärte der SPD-Politiker, dem Guido von Cyrson von der Polizei Hannover beipflichtete: „Schalke gegen Dortmund ist im Vergleich Kleinkram dagegen.“
Was etwas lapidar dahergesagt klingen mag, hat durchaus einen wahren Kern: Weil Hannover und Braunschweig lange in unterschiedlichen Ligen spielten, fehlt eine Art „Derbyroutine“, wie sie an anderen Standorten der Fall ist. Folglich geht von dem Spiel eine ganz besondere Anziehungskraft aus, welche Eintracht-Präsident Sebastian Ebel auch etwas Sorgen bereitet: „Wir haben Vertrauen in unsere Fan- und Ultraszene. Wir hoffen aber, dass keine Randaletouristen dieses Spiel für ihre Zwecke missbrauchen werden“.
Um dies zu verhindern, hat Hannover 96 in ihr Stadion zusätzlich investiert und eine hochmoderne Überwachungstechnik installiert: „Wir können an potenzielle Störenfriede nur appellieren: Lasst es sein, ihr werdet ohnehin erwischt“, warnte daher Hannover-Präsident Martin Kind. Der übrigens seinerseits bekannte, sich privat gerne in der „Löwenstadt“ aufzuhalten.
Information zu Weiterempfehlungen Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.