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„Hoffe auf Fan-Unterstützung“

Sieger im Kopfballduell: Eintrachts Maximilian Sauer. Foto: Agentur Hübner

2. Fußball-Bundesliga: Eintracht erwartet Sonntag Union Berlin - Auch Emil Berggreen fällt aus.

Von Elmar von Cramon, 01.10.2015.

Braunschweig. Das 0:1 gegen Greuther Fürth soll für Eintrachts Zweitliga-Fußballer nur für einen kurzen Moment ein Grund zum Ärgern bleiben. Am Sonntag um 13.30 Uhr bietet sich den Braunschweigern im Heimspiel gegen Union Berlin die Gelegenheit, die Bilanz vor eigenem Publikum wieder zu verbessern und den Platz im Verfolgerfeld der Tabellenspitze zu festigen. Hier stünden die Gäste aus der Hauptstadt ebenfalls gern, hängen nach mäßigem Saisonstart jedoch im Mittelfeld fest.

„Große Personalfragen“ beschäftigen Trainer Torsten Lieberknecht vor dem Duell mit den „Eisernen“, nachdem sich am Montag nach der Partie gegen die Fürther nicht nur die drei Punkte verabschiedet hatten, sondern auch drei seiner Akteure für die kommende Aufgabe. Neben der Roten Karte für Saulo Decarli, der eine Sperre von zwei Spielen erhielt, fallen auch Marcel Correia (muskuläre Probleme) und Emil Berggreen (Schultereckgelenkssprengung) aus. Der Ausfall des dänischen Sturmtanks ist besonders ärgerlich, da er sich die Verletzung nach einer nicht geahndeten Ellenbogenattacke von Fürths Jürgen Gjasula zugezogen hatte. Diese brachte Decarli so in Rage, dass er sich gegen den Übeltäter zu einer Berührung hinreißen ließ.
Im Fall von Correia besteht laut Lieberknecht zwar noch „Resthoffnung“, doch große Chancen auf eine rechtzeitige Genesung seines Kapitäns sieht der 42-Jährige nicht und dürfte zu größeren Umbaumaßnahmen im Abwehrbereich gezwungen sein: „Es gibt viele Möglichkeiten, entweder operieren wir mit einer Viererkette oder formieren die Dreierkette neu.“ Angesichts des Ausfalls mehrerer Schlüsselspieler wurde Deniz Dogan in dieser Woche zum Training der ersten Mannschaft hinzugezogen. Einen Einsatz traut Lieberknecht dem Routinier nach guten Leistungen im Regionalligateam ohne weiteres zu: „Dort muss er genauso 90 Minuten seinen Mann stehen, und genau das hat er gemacht“, lobt Lieberknecht den ehemaligen Kapitän der Zweitligamannschaft.
Gegen Union setzt der Eintracht-Coach auf intensive Unterstützung von den Rängen, um den Fans nach der Niederlage gegen Fürth wieder ein Erfolgserlebnis zu schenken: „Ich hoffe auf wahnsinnige Unterstützung der Zuschauer und darauf, dass sie uns pushen.“ Die Hauptstädter sieht er dabei als „taktisch flexible Mannschaft, die gute Phasen im Spiel hat, die sie gefährlich machen.“
Nach der Partie gegen Union steht für Eintracht eine erneute Länderspielpause auf dem Programm. Diese wird von der Lieberknecht-Elf zu einem Testspiel gegen den Oberligisten Lok Leipzig genutzt. Die Partie wird am 8. Oktober (Donnerstag) um 18 Uhr im Leipziger Bruno-Plache-Stadion angepfiffen.
So könnten sie spielen: Gikiewicz - Boland, Reichel, Baffo, Sauer - Zuck, Matuschyk, Pfitzner, Khelifi - Ademi (Hochscheidt), Hvilsom.
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