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„ Highlight für meine Spieler“

Einsatz fraglich: Mirko Boland setzte sich im Hinspiel gegen drei Schalker durch. Foto: Hübner

Fußball: Eintracht Sonnabend bei Schalke 04.

Von Elmar von Cramon, 19.03.2014.

Braunschweig. Für Eintracht geht es am Sonnabend (15.30 Uhr) gegen eines der hochkarätigsten Teams der 1. Fußball-Bundesliga. Bei Schalke 04 hoffen die Löwen dennoch auf eine Außenseiterchance im Kampf um den Klassenerhalt.

„Wenn ich mir den Kader des VfL ansehe, komme ich schon ins Schmunzeln, dass am Ende von einem leistungsgerechten Unentschieden die Rede war“, zeigte sich Torsten Lieberknecht nach der Partie gegen Wolfsburg mit dem 1:1 zufrieden und bezeichnete den Zähler als „Punkt, der uns hilft“.
Sonntag war der Zähler dann aber schlagartig weniger wert, nachdem der HSV und Freiburg mit einem dreifachen Punktgewinn aufgewartet hatten, und der Abstand zum Relegationsrang nun vier Punkte beträgt: „Die ganze Situation ist für uns nicht neu, deshalb lassen wir uns davon auch nicht beeindrucken“, gibt sich der Eintracht-Coach kämpferisch, wohl wissend, dass die Drei-Punkte-Regel es ermöglicht, schnell wieder Anschluss zu finden: „Zuletzt hat man gesehen, dass die Möglichkeit, drei Punkte zu holen, immer besteht. Es werden auch Spieltage folgen, an denen wir am Ende ein besseres Gefühl haben.“ Den Trip in die „Arena auf Schalke“ bezeichnet er dabei als „absolutes Highlight für meine Spieler.“
Ferner rechnet er damit, dass die Champions-League-Partie der Gelsenkirchener bei Real Madrid keine Auswirkung auf das Spiel gegen sein Team hat: „Die Priorität liegt nach der Niederlage im Hinspiel wohl auf der 1. Liga.“
Im Hinspiel hatte seine Mannschaft in den Schlussminuten zwar unglücklich das 2:3 kassiert, aber eine Menge Lob eingeheimst. Mit Matthias Henn und Jan Washausen boten zudem zwei Debütanten im Bundesliga-Trikot der Blau-Gelben eine ansprechende Partie: „Es war wichtig für mich zu sehen, dass wir genügend Optionen haben, Dinge zu verändern“, so Lieberknecht. Ob es erneut eine personelle Überraschung gibt, ist für den 40-Jährigen schwierig zu beantworten; „Die Mannschaft schlägt sich momentan recht gut, andererseits haben Spieler wie Timo Perthel, Damir Vrancic oder auch Orhan Ademi in den vergangenen Wochen nach ihren Einwechslungen für frischen Wind gesorgt.“
Ausfallen könnte neben den Langzeitverletzten Torsten Oehrl, Gianluca Korte, Jonas Erwig-Drüppel, Salim Khelifi und Marjan Petkovic auch Mirko Boland, der aus dem Wolfsburg-Spiel eine schmerzhafte Knöchelprellung davontrug: „Ich möchte nicht ausschließen, dass es noch klappt“, gibt sich Lieberknecht zuversichtlich, den Mittelfeldspieler gegen seinen Ex-Verein aufbieten zu können.
So könnten sie spielen: Davari - Reichel, Correia, Bicakcic, Kessel - Boland (Perthel), Theuerkauf, Pfitzner (Elabdellaoui) - Hochscheidt, Bellarabi - Nielsen (Kumbela).
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