Anzeige

„Haben unsere Fans im Rücken“

Will gegen Darmstadt wieder jubeln können: Eintrachts Mirko Boland. Foto: Hübner

2. Fußball-Bundesliga: Eintracht will Freitag im Stadion einen Sieg gegen Darmstadt holen.

Von Elmar von Cramon, 16.09.2014.

Braunschweig. Im Heimspiel gegen Darmstadt 98 (Freitag 18.30 Uhr) stehen Eintrachts Zweitliga-Fußballer unter Druck: Nach drei Niederlagen in Folge soll mit einem Sieg gegen den bislang erfolgreichen Aufsteiger endlich wieder ein Erfolgserlebnis her.

Zuletzt befand sich Eintracht 2009 in einer vergleichbaren Situation. Nach vier Punkten zum Auftakt folgten in der Drittliga-Premierensaison drei Pleiten. Anschließend fand die Mannschaft von Torsten Lieberknecht durch ein überzeugendes 4:0 gegen Kickers Offenbach zurück in die Erfolgsspur und blieb fünf Spiele lang ungeschlagen.
Marc Arnold wäre ein ähnlicher Verlauf der kommenden Spiele nur allzu recht: „Auch wenn man nicht zu sehr in die Vergangenheit schauen soll, hätte ich nichts dagegen“, erklärt Eintrachts sportlicher Leiter vor der Partie und fordert von den Spielern „konzentriertes Arbeiten, ohne dabei die nötige Lockerheit zu verlieren.“
Am Freitag rechnet er mit einer stattlichen Zuschauerkulisse gegen den erfolgreich gestarteten Aufsteiger und hofft, dass die Hessen an der Hamburger Straße den grünen Rasen erstmals in dieser Spielzeit ohne Punkte verlassen: „Wir haben unsere Fans im Rücken und wollen alles daran setzen, zu gewinnen, dürfen die Darmstädter aber auch nicht unterschätzen. Sie haben das bislang in der zweiten Liga sehr gut gemacht und kommen mit viel Selbstbewusstsein zu uns.“
Auch beim 1:3 in Leipzig hatte der 44-Jährige gute Ansätze der Mannschaft gesehen, die durch individuelle Fehler nach 20 Minuten einen Doppelschlag hinnehmen musste und so auf die Verliererstraße geriet: „Hätten wir unsere Chance in der Anfangsphase genutzt, wäre es sicher anders ausgegangen. Nach der Pause konnten wir die Partie offen gestalten. Als wir probiert haben, den Ausgleich zu erzielen, fiel dann der dritte Treffer, das war natürlich bitter.“
In Leipzig musste Vegar Eggen Hedenstad kurzfristig verletzt passen, ob er am Wochenende dabei sein kann, ist offen: „Er absolviert Individualtraining, wir schauen von Tag zu Tag“, so Arnold, der alle Spieler in der Pflicht sieht, sich ins Zeug zu legen: „Jeder hat die Gelegenheit, sich zu zeigen, der Trainer stellt diejenigen auf, die sich am Besten angeboten haben.“
Als Beispiel nennt der Ex-Profi dabei Orhan Ademi, der nach seiner frühen Einwechslung zumindest einige gute Szenen vorzuweisen hatte: „Ich hoffe, dass ihm das ein Stück weit Selbstvertrauen gibt.“
Nicht mit zum Kader zählen werden am Freitag die Rekonvaleszenten Torsten Oehrl, Jan Washausen und Jan Hochscheidt. Mit Björn Kluft und Gianluca Korte stehen derweil weitere personelle Alternativen bereit. Beim 7:2-Erfolg der U23 über den VfR Neumünster steuerten die beiden Offensivkräfte jeweils einem Treffer bei.
So könnten sie spielen: Gikiewicz - Reichel, Correia (Dogan), Decarli, Kessel (Hedenstad) - Theuerkauf - Zuck, Boland, Kruppke (Pfitzner) - Bakenga (Ademi), Nielsen.
Information zu Weiterempfehlungen Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.