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„ Haben Siegeswillen gezeigt“

Zweikampf: Braunschweigs Onel Hernandez (23) gegen Mannheims Alexander Rodriguez-Schwarz. Foto: Florian Kleinschmidt

Fußball: Eintracht siegt 7:2 gegen Waldhof – Am Wochenende gegen Bastia und Hertha BSC.

Von Elmar von Cramon, 26.07.2016.

Braunschweig. Mit einem überzeugenden 7:2 (2:2)-Kantersieg „fegten“ die Löwen Testgegner Waldhof Mannheim am vergangenen Samstag förmlich vom Platz. Am Wochenende folgt für die Löwen dann eine zweigeteilte Generalprobe vor dem Liga-Start gegen Würzburg in der folgenden Woche. Freitag um 18 Uhr empfangen die Löwen den SC Bastia und treten Samstag (14.30 Uhr) in Salzgitter gegen Bundesligist Hertha BSC an.

Schon nach gut zehn Minuten waren die Löwen in Mannheim vor 1367 Zuschauern durch Tore von Suleiman Abdullahi und Onel Hernandez (11.) mit 2:0 in Führung gegangen, bevor Waldhof durch Benedikt Koep (31.) und Jannik Sommer (45./Foulelfmeter) ausgleichen konnte. Im zweiten Durchgang drehten die Löwen dann auf und schossen durch Treffer von Nik Omladic (50./54./76.) und Philipp Tietz (68./81.) einen imposanten Kantersieg heraus.
Überzeugend fand Torsten Lieberknecht vor allem die ersten 20 Minuten sowie die zweite Halbzeit: „Unser Beginn war schon beeindruckend, allerdings habe ich mich geärgert, dass wir die Führung dann aus der Hand gegeben haben. Im zweiten Durchgang haben wir Moral und Siegeswillen gezeigt und die Dinge mannschaftstaktisch sehr gut gelöst.“
Auf der Innenverteidigerposition wurden mit Patrick Schönfeld und Adam Matuschyk zwei etatmäßige „Sechser“ getestet. „Einem defensiven Mittelfeldspieler kann man auch zutrauen, für ein paar Spiele als Innenverteidiger zu agieren“, erläutert der Eintracht-Coach seine taktischen Gedankenspiele im Hinblick auf den Saisonstart. Während Matuschyk bei seinen vorherigen Stationen schon auf allen zentralen Mittelfeldpositionen und dem rechten Flügel agiert hatte, kam Schönfeld in seiner Fußballerkarriere bereits auf allen denkbaren Positionen in Mittelfeld und Angriff zum Einsatz. Allerdings hofft Lieberknecht immer noch darauf, dass „wir entweder einen neuen Innenverteidiger verpflichten oder Ken Reichels Sperre am Donnerstag aufgehoben wird“.
Erfreulich waren gegen Mannheim vor allem die Leistungen von Nik Omladic und Philipp Tietz, die fünf der sieben Treffer beisteuern konnten: „Mit Nik bin ich bislang sehr zufrieden, er zeigt sich sehr engagiert und willig, den Konkurrenzkampf voll anzunehmen. Bei Philipp können wir zufrieden sein, wie er unsere Vorgaben versucht umzusetzen. Manchmal muss er aber noch seinen jugendlichen Leichtsinn abstellen.“
Gegen Bastia und Berlin erwartet er „Gegner auf sehr hohem fußballerischen Niveau“ und möchte jedem Spieler vor Saisonbeginn Gelegenheit geben, in einer der beiden Begegnungen über 90 Minuten Eigenwerbung zu betreiben: „Wir werden mit zwei verschiedenen Aufstellungen agieren, wovon aber keine ein Fingerzeig in Richtung des Würzburg-Spiels ist.“
Weitere Verletzte haben die Blau-Gelben derweil nicht zu beklagen. Lediglich Marcel Correia wird nicht zur Verfügung stehen: „Marcel arbeitet momentan zu achtzig Prozent individuell und wird ab und zu ins Mannschaftstraining eingebaut.“ Den Großteil seiner Übungseinheiten absolviert der Kapitän dabei mit Andreas Groß, der den im Urlaub weilenden Jürgen Rische vertritt: „Andi wird für uns ab der neuen Saison in erster Linie auf dem Gebiet der Gegneranalyse mitarbeiten. Da er aber auch ausgebildeter Reha- und Athletiktrainer sowie Sportwissenschaftler ist, agiert er momentan als Vertretung für Jürgen Rische.“
Eintracht gegen Waldhof: 1. Halbzeit: Gikiewicz - Reichel, Kijewski, Baffo, Hochscheidt - Hernandez, Boland, Matuschyk, Khelifi - Abdullahi, Kumbela; 2. Halbzeit: Fejzic - Sauer, Schönfeld, Decarli, Ofosu-Ayeh - Zuck, Moll, Biada, Omladic - Tietz, Ademi.
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