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„Haben kühlen Kopf bewahrt“

Bereitete das 1:0 beim Halleschen FC vor: Eintrachts Jan Hochscheidt (l). Foto: Susanne Hübner

2. Fußball-Bundesliga: Nach dem Pokalsieg in Halle erwartet Eintracht am Samstag RB Leipzig.

Von Elmar von Cramon, 11.08.2015.

Braunschweig. Wieder einmal bestätigte sich am vergangenen Wochenende die alte Fußballweisheit, dass der Pokal seine eigenen Gesetze hat.
Während sich Eintracht glücklich mit 1:0 beim Halleschen FC durchsetzte, mussten mehrere Klubs aus den oberen Etagen des deutschen Fußballs bereits in der ersten Runde die Segel streichen.
Wenn am kommenden Freitag die zweite Runde ausgelost wird, sind unter anderem die Bundesligavereine Hamburger SV (2:3 in Jena), TSG Hoffenheim (0:2 bei 1860 München) und der FC Ingolstadt (1:2 in Unterhaching) nicht mehr mit von der Partie. Aus der zweiten Liga mussten Union Berlin (1:2 bei Viktoria Köln), Greuther Fürth (0:1 in Aue) und der Karlsruher SC (1:3 in Reutlingen) die Segel streichen.

Auch Eintracht tat sich gegen den Halleschen FC schwer, bevor der Treffer von Hendrick Zuck den Blau-Gelben das Weiterkommen sicherte: „Halle hat es gut gemacht und gut dagegen gehalten. Beide Mannschaften hatten Chancen; wir haben das Tor gemacht und gewonnen“, war Zuck mit dem Ausgang der Partie zufrieden, hätte sich jedoch ein zweites Tor gewünscht, um die Partie gegen starke Hallenser frühzeitiger zu entscheiden: „Wir müssen die Konterchancen besser ausspielen, dann können wir noch zwei bis drei Treffer machen“, so der Torschütze, der sich für das Weiterkommen vor allem bei Keeper Rafal Gikiewicz bedankte: „Er hat uns mit zwei oder drei Riesenparaden geholfen. Auch ihm haben wir das zu verdanken.“
Auch Jan Hochscheidt, der den Treffer von Zuck in der 67. Minute vorbereitet hatte, sah die im Vorfeld geäußerten Warnungen vor einer „bösen Überraschung“ letztlich als gerechtfertigt an: „Halle hat uns den erwartet schweren Fight geliefert und alles in die Waagschale geworfen. Wir haben dagegen gehalten und vorne einen kühlen Kopf bewahrt“, so der 29-Jährige, der sich nun auf die nächste Aufgabe gegen die Mannschaft von RB Leipzig am kommenden Samstag freut: „Da wollen wir zu Hause endlich den ersten Dreier der Saison holen.“
Offen ist derweil, ob der kommende Eintracht-Gegner in die nächste Pokalrunde einzieht, nachdem die Partie der Leipziger beim VfL Osnabrück am Montagabend in der 71. Minute abgebrochen worden war. Schiedsrichter Martin Petersen war beim Stande von 1:0 für den VfL von einem Feuerzeug am Kopf getroffen und beendete das Spiel vorzeitig. Noch bevor sich das DFB-Sportgericht mit der Angelegenheit befassen konnte, boten die Sachsen ein Wiederholungsspiel an, was eine Wertung zugunsten von RB trotzdem nicht ausschließt.
Mit von der Partie könnte in der zweiten Pokalrunde auch der vereinslose Ex-Eintracht-Keeper Marjan Petkovic sein: Der 36-Jährige absolviert momentan ein Probetraining beim Neu-Bundesligisten Darmstadt 98, der sich mit 5:0 recht problemlos beim TuS Erndtebrück durchgesetzt hatte.
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