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„Haben kein einfaches Restprogramm“

Die Fans der Blau-Gelben: Sie haben noch einmal in dieser Saison im Stadion die Gelegenheit, ihre Mannschaft anzufeuern. Foto: T.A.

1. Fußball-Bundesliga: Eintracht hilft am Sonnabend im Stadion nur ein Sieg gegen den FC Augsburg weiter.

Von Elmar von Cramon, 30.04.2014.

Braunschweig. Für Eintrachts Erstliga-Fußballer ist die letzte Heimpartie der Saison ein weiteres Endspiel: Nur ein Sieg gegen den FC Augsburg (Anstoß Sonnabend 15.30 Uhr) würde den Löwen die Gewissheit bescheren, im Kampf um den Relegationsplatz auch weiterhin dabei zu sein.

Ansonsten müssen die Blau-Gelben darauf hoffen, dass weder der 1. FC Nürnberg (gegen Hannover) noch der HSV (gegen den FC Bayern) einen dreifachen Punktgewinn einfahren.

„Meine Mannschaft kann viel besser spielen“, lautet der Kommentar von Torsten Lieberknecht zum 0:2 am vergangenen Sonnabend gegen Hertha BSC. Die Niederlage wurde analysiert und soll nun keinen weiteren Anlass zum Grübeln bilden, auch weil dem Heimspiel gegen den FCA entscheidende Bedeutung zukommt: „Der Mannschaft nun noch andauernd ihre Fehler aufzuzeigen, kann nicht der Ansatz sein“, betont Lieberknecht, der darauf setzt, dass die ganze Stadt am Sonnabend hinter der Mannschaft steht: „Im Glauben daran, das Wunder zu schaffen, ist ganz Braunschweig eins.“

Zwar endeten die vergangenen drei Spiele punkt- und torlos, die Chancen auf den Klassenerhalt blieben zuletzt aber bestehen, da weder der HSV noch der 1. FC Nürnberg in der Lage waren, zu punkten. Einzig der VfB Stuttgart schaffte es, sich vom Trio am Tabellenende abzusetzen: „Wir haben immer damit gerechnet, dass uns in der ersten Liga mehr negative als positive Ausschläge erwarten, zum Saisonabschluss könnte aber ein sehr positiver stehen“, erklärt Lieberknecht.

Die Chancen aufs internationale Geschäft beim Gegner machen die Aufgabe aus Sicht des Eintracht-Coaches nicht leichter: „Augsburg ist eine Mannschaft, die immer Gas gibt und ein sehr gutes Umschaltspiel beherrscht.“ Das Spiel am Sonnabend sowie die Partie gegen Hoffenheim in der darauffolgenden Woche ergeben für Lieberknecht demzufolge auch „nicht das einfache Restprogramm, von dem immer gesprochen wird, sondern eher das schwerste“.
Gespannt darf man sein, ob Karim Bellarabi in der Startelf auftauchen wird, einen Freibrief wollte ihm sein Coach wegen der guten Leistung gegen Hertha BSC nicht ausstellen: „Er muss in dieser Trainingswoche genauso Spannung aufbauen wie alle anderen, nur so hilft er uns weiter.“

Ob auch Salim Khelifi und Torsten Oehrl weiterhelfen können, ist noch offen. Beide wirkten vergangenes Wochenende beim 3:4 der U23 gegen Eintracht Norderstedt mit: „Sie haben Spielpraxis gesammelt und sind näher rangerückt“, so Lieberknecht. Er gibt aber gleichzeitig zu bedenken, „dass sie seit Februar verletzt waren.“ Zudem werden die Langzeitverletzten Gianluca Korte und Jan Washausen (Reha nach Kreuzbandriss) fehlen sowie Timo Perthel, der die Blau-Gelben am Saisonende verlassen wird.

So könnten sie spielen: Davari - Reichel, Correia (Dogan), Bicakcic, Elabdellaoui - Boland, Vrancic (Theuerkauf), Pfitzner - Hochscheidt, Bellarabi - Nielsen (Kumbela).
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