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„Haben drei starke Gegner ausgewählt“

Auftaktlauf: (v.l.) Torsten Oehrl, Marco Caligiuri, Ken Reichel.

1. Fußball-Bundesliga: Eintracht trifft im Trainingslager auf Almelo, Freiburg und Basel – Armenier im Probetraining.

Von Elmar von Cramon, 04.01.2014.

Braunschweig. Unter guten Vorzeichen lief der Trainingsstart von Eintrachts Erstliga-Fußballern zur Vorbereitung auf die Rückrunde am Donnerstag im Stadion an.

Nach dem obligatorischen Laktattest konnten so gut wie alle Spieler das volle Programm absolvieren, sodass Eintracht am Montag ohne Verletzungssorgen ins Trainingslager nach Spanien aufbrechen kann: „Fast alle Mann sind an Bord, der Konkurrenzkampf ist hoch. Vor dem Trainingslager wurde vor allem im Athletikbereich gearbeitet, beim Trainingsspiel ging es schon ordentlich zur Sache“, ist Eintrachts sportlicher Leiter Marc Arnold vor dem Aufbruch gen Süden zufrieden.
Die vor der Winterpause noch verletzten Jan Hochscheidt, Ken Reichel, Karim Bellarabi und Marcel Correia absolvierten das gesamte Programm, lediglich Marco Caligiuri musste noch Individualeinheiten schieben, soll aber in Spanien wieder zum Mannschaftstraining stoßen. In Chiclana de la Frontera stehen drei Testspiele auf dem Programm: Zunächst tritt Eintracht am 8. Januar (Mittwoch) um 16.30 Uhr gegen den niederländischen Ehrendivisionär Heracles Almelo an, ehe am 11. Januar (Sonnabend) Ligakonkurrent SC Freiburg ab 16 Uhr der Gegner ist. Der letzte Test findet einen Tag vor Abreise am 14. Januar (16 Uhr) gegen den FC Basel statt.
Dieses Duell dürfte besonders die Eintracht-Fans freuen, da sie mit den Anhängern des Schweizer Erstligisten eine Fanfreundschaft verbindet: „Da die Vorbereitung nur sehr kurz ist, haben wir drei starke Gegner ausgewählt, auf die wir in Spanien unter hoffentlich hervorragenden Bedingungen treffen“, freut sich Arnold auf das Trio der Erstligisten.
In Sachen Neuverpflichtungen gibt es außer dem Probetraining des Armeniers Gevorgy Ghazaryan noch keinen neuen Stand, allerdings könnte sich laut Arnold in den nächsten Tagen etwas tun: „Wir befinden uns in Gesprächen und hoffen, dass es im Trainingslager dann etwas zu vermelden gibt.“
Zum Trainingsauftakt präsentierte Eintracht zwar noch keinen Neuzugang, wird sich aber in den nächsten Tagen ein Bild darüber machen, ob Gevorgy Ghazaryan eine Verstärkung sein kann: Der Armenier steht momentan bei Shaktar Karaganda in Kasachstan unter Vertrag, nachdem er vom ukrainischen Erstligisten Metalurg Donezk zunächst an die Kasachen ausgeliehen war. Der 25-jährige offensive Mittelfeldspieler bringt die Empfehlung von 37 Länderspielen für sein Heimatland mit, in denen er neun Treffer erzielen konnte: „Wir haben in den vergangenen beiden Einheiten schon gesehen, dass er ein beidfüßig starker und technisch sehr versierter Spieler ist. Die letzte Einheit vor dem Trainingslager wollen wir noch abwarten, bevor wir entscheiden, ob es passt“, kündigt Marc Arnold eine zeitnahe Entscheidung an, ob Ghazaryan unter Vertrag genommen wird.
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