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„Haben die Chancen nicht genutzt“

Fußball: Eintracht scheitert nach 0:1 gegen Kaiserslautern in der ersten Runde des DFB-Pokals

Von Elmar von Cramon, 02.08.2009

Braunschweig. Mit einer 0:1-Niederlage gegen den 1. FC Kaiserslautern verabschiedeten sich Eintrachts Drittliga-Fußballer am Freitagabend bereits in der ersten Runde aus dem DFB-Pokal.

Dabei wurde den Blau-Gelben ihre schwache Chancenverwertung, besonders in der ersten Hälfte, zum Verhängnis: „Es wäre das i-Tüpfelchen auf eine gute Woche gewesen. Wir hatten in der ersten Halbzeit eine sehr gute Phase, haben aber unsere Möglichkeiten nicht genutzt“, resümierte Trainer Torsten Lieberknecht. Bereits in der Anfangsviertelstunde zeigten die Braunschweiger, dass sie sich gegen den klassenhöheren Konkurrenten behaupten konnten. Doch weder Kingsley Onuegbu (6.) noch Marc Pfitzner (12.) vermochten, ihre Chancen zu nutzen. Riesenglück dann in der 16. Minute, als Lauterns Hesse nur die Latte des Eintracht-Tores traf.
Mit schnellen Spielzügen setze Eintracht dann aber nach und stellte die FCK-Abwehr einige Male vor Probleme, doch auch bei seiner zweite Großchance zielte Onuegbu drüber (35.). Als Ilicevic nach einem groben Foul an Marc Pfitzner die Rote Karte sah, kam Eintracht in Überzahl erneut zu guten Chancen, doch FCK-Keeper Trapp verhinderte mit zwei sehr guten Reflexen gegen Onuegbu (37.) und Boland (40.) einen Rückstand seiner Mannschaft.
Direkt nach dem Wechsel hätte dann Dennis Kruppke die Führung erzielen können, doch der Mittelfeldspieler schoss freistehend neben das Tor. Der Freistoß von Schulz (49.) zwang dann auch Eintracht-Keeper Marjan Petkovic erstmalig zum Eingreifen (49.), bevor Pfitzner nach schönem Solo am Tor vorbeizielte (56.). Das äußerst schwache Ausnutzen der Torchancen rächte sich prompt: Einen gut getretenen Freistoß von Bugera vollendete Nemec aus der Nahdistanz zum 0:1 (62.).
Danach verstärkte Eintracht die Offensivbemühungen, doch zu unorganisiert wurden die Angriffe vorgetragen. Die Gäste verteidigten clever und ließen kaum klare Torchancen zu. Lediglich Norman Theuerkaufs 25-Meter Schuss, der an Kruppke abprallte (66.) und der Pfostenschuss vom eingewechselten Fait-Florian Banser (86.) verdienten das Prädikat eines ernstzunehmenden Abschlussversuches.
Mannschaft: Petkovic (3) – Theuerkauf (2,5), Dogan (2,5), Schanda (3), Brinkmann (3) – Danneberg (2) – Boland (4), Kruppke (4), Calamita (4,5), Pfitzner (2,5) – Onuegbu (3,5).
Einwechslungen: 56. Banser (4) für Onuegbu; 76. Fuchs (–) für Pfitzner.
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