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Gute Laune bei Eintrachts Trainingsstart

Marcel Correia, Havard Nielsen und Mushaga Bakenga hatten sichtlich Spaß beim morgendlichen Laktattest im Eintracht-Stadion. Foto: Susanne Hübner

Fußball: Nur Marc Pfitzner fehlte aufgrund eines grippalen Infekts – Lieberknechts Kampfansage an den FC Ingolstadt.

Von Jonas Dräger, 10.01.2015.

Braunschweig. Mit nahezu allen Akteuren meldeten sich Eintrachts Zweitliga-Fußballer Sonnabend aus der Winterpause zurück. Etwa 60 Zuschauer beobachteten den Trainingsauftakt bei strömenden Regen.

Bereits um 9 Uhr hatten sich die ersten Spieler zum Laktattest im Stadion eingefunden und begrüßten sich gut gelaunt nach der Winterpause. In insgesamt drei großen Gruppen ging es dann nach einer kurzen Blutabnahme an den Leistungstest, der diesmal in Eigenregie von Eintracht absolviert wurde.
Jeweils drei Runden wurden zurückgelegt, dann erneut Blut für den Laktatwert abgenommen und wieder drei Runden im höheren Tempo gelaufen. So war jede Gruppe schließlich eine gute Stunde beschäftigt und die anfänglich gute Laune der Spieler bei steigender Anstrengung schnell verflogen. Die allgemeine Meinung zum Test brachte Marcel Correia auf den Punkt: „Den Laktattest macht keiner gerne, aber er gehört nun mal dazu“.
Von Anfang an wurden die Kicker dabei von einem gut gelaunten Torsten Lieberknecht beobachtet. Der Eintracht-Coach, der in der Winterpause nicht ohne Fußball auskam und sich Westham United gegen den FC Arsenal angeschaut hatte, zeigte sich sehr zufrieden. „Die Pause hat allen Spielern offensichtlich gutgetan und auf der Waage haben sich auch alle gut präsentiert“, schmunzelte er. Ebenfalls beim ersten Leistungstest anwesend war Eintrachts Neuzugang Nik Omladic. Der 25-jährige Mittelfeldspieler beobachtete seine Kollegen zunächst etwas kritisch, hatte er selbst doch noch keinen Laktattest absolviert. Von seinem Trainer erhielt er unterdessen lobende Worte. „Nik haben wir perspektivisch verpflichtet, sind von seinen Fähigkeiten überzeugt und haben auch exakt nach einem Spieler auf seiner Position gesucht“, erläuterte Lieberknecht, der weitere Verpflichtungen in den kommenden Wochen nicht ausschloss.
Nur ein paar leichte Laufübungen absolvierte Marc Pfitzner, der am späteren Training auch nicht mehr teilnahm. Eine leichte Erkältung verhinderte seinen Test. Neben ihm fehlte lediglich Torsten Oehrl verletzungsbedingt. Orhan Ademi und Gianluca Korte fehlten komplett, beide werden mit anderen Vereinen in Verbindung gebracht.
Das erste Rückrundenspiel bestreiten die Löwen gegen den 1. FC Kaiserslautern. Bis dahin sind es zwar noch vier Wochen, doch Torsten Lieberknecht hat den Gegner schon im Fokus: „Wir beobachten den FCK bereits in den Testspielen und ich werde mir auch selber noch ein Spiel live anschauen“, berichtete er.
Eine Kampfansage erhielt der FC Ingolstadt. „Sieben Punkte Rückstand ist nichts und es sind für alle Teams noch schwierige Begegnungen zu absolvieren, wo man leicht Punkte lassen kann“, prophezeite der Coach. Ein besonderes Angebot für eine erfolgreiche Rückrunde hat seine Mannschaft indes noch nicht erhalten. „Die Jungs wissen, dass sie belohnt werden, wenn sie ein gutes Ziel erreichen“, sagte Lieberknecht ohne dieses Ziel dabei genauer zu definieren.
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