Anzeige

Gute Defensive sichert Eintracht einen Punkt gegen Kiel

Eintrachts Onel Hernandez gegen Patrick Herrmann. Foto: SH

2. Fußball-Bundesliga: Abwehrreihen beider Mannschaften mit guter Leistung – Furiose Schlussoffensive der Gäste.

Von Elmar von Cramon, 08.12.2017.

Braunschweig. Mit einem torlosen Unentschieden haben Eintrachts Zweitliga-Fußballer gestern Abend gegen Tabellenführer Holstein Kiel die Hinrunde beendet.
Vor 21 075 Zuschauern lieferten sich beide Teams ein rassiges Duell, in dem sich beiden Abwehrreihen keine Blöße gaben. Die Gäste versuchten in der Schlussphase die Entscheidung zu erzwingen, letztlich konnten beide Mannschaften mit dem 0:0 einer besseren Sorte aber zufrieden sein.

Nach knapp fünf Minuten gab es für die Fans der Eintracht eine erste Schrecksekunde, als Marvin Ducksch frei vor dem Kasten von Jasmin Fejzic auftauchte, dieser den Schuss des Torjägers von Holstein Kiel aber zur Ecke abwehren konnte.
Lange Bälle auf Suleiman Abdullahi waren anschließend das Mittel der Wahl für die Löwen, doch Kiels Rafael Czichos konnte den Nigerianer beim aussichtsreichsten Versuch mit einem riskanten Tackling fair vom Ball trennen (13.).
Ducksch zielte für die Gäste nach trickreicher Eckenvariante einige Meter zu hoch (18.), anschließend setzte Hendrick Zuck einen Freistoß von Jan Hochscheidt per Kopf über den Kasten der Störche (23.).
Die Kieler wiesen zu diesem Zeitpunkt die wesentlich bessere Ballbesitz- und Zweikampfquote auf, die nächste Chance gehörte jedoch den Blau-Gelben: Nach einem Pass von Steffen Nkansah kam Quirin Moll an der Sechzehnmeterraumgrenze zum Schuss, doch Patrick Herrmann verhinderte mit vollem Körpereinsatz Schlimmeres (29.) für die Gäste.
Bis zur Halbzeitpause konnten sich die offensivstarken Kieler nicht mehr gegen die sicher stehende Eintracht-Defensive durchsetzen, auch auf der Gegenseite gab es keine nennenswerten Torraumszenen mehr für die Blau-Gelben.
Vor Wiederanpfiff betrat die Lieberknecht-Elf den Rasen deutlich früher als die Gäste und startete dementsprechend furios. Onel Hernandez setzte über rechts zu einem Solo an, scheiterte mit seinem Schlenzer aber an KSV-Torhüter Kenneth Kronholm (48.), der anschließend auch gegen Abdullahi parieren konnte (50.).
Beide Teams taten sich in der Folge zunehmend schwerer, die gegnerische Abwehrreihe zu überwinden; erst nach 70 Minuten kam es zur nächsten Torraumszene, als Ducksch eine gute Vorlage von Dominik Drexler über den Braunschweiger Kasten setze.
Lieberknecht versuchte durch die Hereinnahme von Salim Khelifi, für mehr Kreativität im Angriffsspiel der Braunschweiger zu sorgen, doch zunächst waren die „Störche“ am Zug: Kingsley Schindler kam am langen Pfosten zum Kopfball, den Fejzic jedoch parieren konnte (79.). Auf der Gegenseite legte Abdullahi eine Flanke auf den lauernden Hernandez ab, der allerdings über das Gehäuse der Kieler zielte (80.).
Dann wurde die Offensive der Kieler nochmals brandgefährlich: Die Löwen bekamen den Ball nicht aus der Gefahrenzone, sodass die Kugel schließlich bei Steven Lewerenz landete, der das Eintracht-Tor in aussichtsreicher Position jedoch verfehlte (81.). Kurz danach wurde Drexlers Versuch vom eingewechselten Teamkollegen Aaron Seydel geblockt, auch der Nachschuss von Alexander Mühling verfehlte sein Ziel (83.).
In der Nachspielzeit vergab Schindler die letzte Chance für Holstein Kiel, sodass die Begegnung mit einem torlosen Remis endete.
Eintracht: Fejzic - Kijewski, Valsvik, Breitkreuz, Nkansah - Samson, Moll - Zuck (70. Khelifi), Hochscheidt, Hernandez - Abdullahi (90. Biada).
Information zu Weiterempfehlungen Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.