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Gustav Valsvik ist im Anflug

War noch vor kurzem in der norwegischen Liga im Einsatz: Gustav Valsvik (l). Foto: imago

2. Fußball-Bundesliga: Eintracht testet gegen Hertha – Arnold: „Konkurrenzkampf ist groß“.

Von Elmar von Cramon, 29.07.2016.

Braunschweig. Eine Woche vor Saisonbeginn sind die Löwen bei ihrer Suche nach Verstärkung auf der Innenverteidigerposition fündig geworden: Vom norwegischen Erstligadritten Strömsgodset IF Drammen kommt Gustav Valsvik in die Löwenstadt, wo er einen Vertrag bei Eintracht unterzeichnen wird.

„Der Spieler ist uns bekannt, allerdings gibt es momentan noch nichts zu vermelden“, gibt sich Marc Arnold gewohnt zurückhaltend. Deutlicher äußert sich Drammens Sportchef Jostein Flo auf der Homepage von „Godset“. „Gustav hat bei uns eine fantastische Entwicklung genommen“, erklärt Jostein Flo und freut sich über den Karrieresprung, der Defensivakteur Valsvik gelang: „Wir haben ihn als jungen, vielversprechenden Verteidiger verpflichtet. Nun reist er als einer der überragenden Abwehrspieler unserer Liga nach Deutschland. Das ist eine Erfolgsgeschichte!“
Der 23-Jährige passt optimal in das Anforderungsprofil der Blau-Gelben: Mit 1,95 Metern bringt der Linksfuß neben reichlich Entwicklungspotenzial auch die von den Löwen gesuchte Lufthoheit mit. Außerdem kann er neben beiden Innenverteidigerpositionen auch im defensiven Mittelfeld und auf der linken Außenbahn agieren. Darüber hinaus kam er in über 50 Juniorenländerspielen für sein Heimatland zum Einsatz.
In der im März gestarteten Spielzeit der norwegischen Tippeligaen absolvierte Valsvik 17 Spiele über 90 Minuten, in denen ihm ein Treffer und eine Vorlage gelangen. Insgesamt kann der Neu-Löwe auf 133 Partien in der höchsten Spielklasse seines Heimatlandes zurückblicken. Dabei erzielte er sechs Treffer, von denen er fünf per Kopf markieren konnte. Nicht zu verwechseln ist der neue Abwehrmann übrigens mit seinem Teamkollegen Lars-Christopher Vilsvik. Der aus Berlin stammende Deutsch-Norweger stand vor drei Jahren vor einem Wechsel zu den Blau-Gelben, entschied sich aber kurzfristig für einen Verbleib in Norwegen.
Läuft alles wie geplant, könnte Valvisk schon heute in der Partie gegen Hertha BSC eingesetzt werden, das um 14.30 Uhr in Salzgitter angepfiffen wird. Gegen die Hauptstädter, die momentan um die Teilnahme an der Europa League kämpfen, sollen die eingesetzten Akteure sich über 90 Minuten für einen Platz in der Startelf für die Auftaktpartie gegen Würzburg empfehlen. „Jeder soll Gas geben und sich die nötige Wettkampfhärte holen. Der Konkurrenzkampf ist groß und bis auf Marcel Correia sind alle Akteure einsatzbereit“, freut sich Arnold. Wie schon im gestrigen Spiel gegen den SC Bastia (bei Redaktionsschluss noch nicht beendet) soll das Ergebnis aber zweitrangig sein. „Wichtiger als das Resultat ist bei Testspielen, seine vom Trainer geforderten Aufgaben umzusetzen“, so der 45-Jährige, der mit dem bisherigen Vorbereitungsverlauf und der Leistungsfähigkeit der Gegner sehr zufrieden ist: „Mit den Testspielen gegen Prag, Odense, Waldhof und nun Bastia sowie Hertha BSC war unser Testspielprogramm sehr gut abgestimmt.“
Weniger Erfolg hatten die Blau-Gelben vorgestern beim DFB-Sportgericht: Verhandelt wurde Eintrachts Einspruch gegen die Gelb-Rote Karte für Ken Reichel im letzten Spiel der abgelaufenen Saison gegen Fortuna Düsseldorf. Der äußerst umstrittene Platzverweis wurde vom Vorsitzenden Hans Eberhard Lorenz als Tatsachenentscheidung eingestuft. Somit bleibt Reichel Sperre für die Auftaktbegegnung am 7. August bestehen und kann auch nicht weiter angefochten werden.
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