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Grizzlys haben sich für das Playoff-Viertelfinale qualifiziert

Mark Voakes (r.) gegen Straubings Colton Jobke. Foto: regios24

Eishockey: 3:2-Heimsieg nach Penaltyschießen gegen die Straubing Tigers – Zwei Tage später 3:4-Niederlage bei Spitzenreiter Adler Mannheim.

Wolfsburg, 22.02.2017.

Das Wichtigste vorweg: Die Grizzlys haben sich zum neunten Mal in Folge für das Playoff-Viertelfinale in der Deutschen Eishockey-Liga qualifiziert. Mit dem 3:2-Heimsieg nach Penaltyschießen gegen die Straubing Tigers räumten die Mannen von Trainer Pavel Gross am Freitagabend auch die letzten theoretischen Zweifel daran aus. Zwei Tage später gab es eine 3:4-Auswärtsniederlage beim neuen Spitzenreiter Adler Mannheim.

Sechster oder Fünfter? Und wie heißt der Grizzlys-Gegner, wenn am 7./8. März das Playoff-Viertelfinale beginnt? Das sind die einzigen beiden Fragen, die es aus Wolfsburger Sicht an den letzten beiden Vorrunden-Spieltagen noch zu klären gilt. Ihre letzte Vorrunden-Partie vor heimischer Kulisse tragen die Grizzlys am Freitag (19.30 Uhr) in der Eis-arena im Allerpark gegen die Iserlohn Roosters aus, ehe es zwei Tage später im 52. und somit letzten Vorrunden-Spiel zum Schlusslicht Krefeld Pinguine geht.

Gegen die Straubing Tigers, die noch um einen Platz in den Pre-Playoffs kämpfen, fuhren die Grizzlys vor 2500 Zuschauern ihren fünften Sieg hintereinander ein. Nach einem starken ersten Drittel und einer verdienten 2:0-Führung durch Tore von Armin Wurm und Tyson Mulock ließen sich die Wolfsburger jedoch einschläfern – und bekamen dafür noch die Quittung.

Straubing glich beim Debüt von Last-Minute-Transfer Rob Hisey, der das 2:0 vorbereitet hatte, durch Treffer von Stefan Loibl und Scott Timmins (49.) noch zum 2:2 aus und musste sich erst nach Penaltyschießen geschlagen geben. Den entscheidenden Versuch verwandelte dort Mark Voakes. Auch wenn mit Kapitän Tyler Haskins (Grippe) und Fabio Pfohl (geschont) zwei etatmäßige Mittelstürmer fehlten, schien es so, als sollten die Grizzlys in Mannheim den sechsten Sieg in Serie feiern können. Denn nach Toren von Brent Aubin, Mark Voakes und Tyson Mulock sowie einem Gegentreffer von David Wolf führten die Wolfsburger nach dem ersten Drittel mit 3:1 beim bisherigen Tabellendritten.

Doch dann folgte der große Auftritt von Chad Kolarik: Der Goalgetter der Adler glich mit seinem Doppelpack im Mitteldrittel zum 3:3 aus – und hatte immer noch nicht genug. Elf Minuten vor Schluss schnürte der US-Amerikaner dann seinen Hattrick und erzielte den 4:3-Siegtreffer für den neuen Spitzenreiter aus Mannheim.
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