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Grizzlys haben ihre ersten beiden Matchbälle vergeben

Wollen keine Bauchlandung gegen die Kölner Haie erleben: Die Grizzlys. Foto: regios24

Eishockey: Bereits im fünften Spiel der Playoff-Serie war für die Wolfsburger gegen die Kölner Haie der Halbfinaleinzug zum Greifen nahe.

Wolfsburg, 22.03.2017.

Die Grizzlys haben ihre ersten beiden Matchbälle gegen die Kölner Haie vergeben – nun muss Spiel 7 über den Einzug ins Halbfinale der Deutschen Eishockey Liga entscheiden. Das relevante Duell in der Kölner Lanxess-Arena dauerte bei Redaktionsschluss noch an.

Bitte für die Wolfsburger, denn schon in Spiel 5 – mit einer 3:1-Führung im Rücken – war der Halbfinaleinzug zum Greifen nahe gewesen. Durch einen Treffer von Gerrit Fauser (13.), der das entscheidende Duell gegen den ehemaligen NHL-Crack Christian Ehrhoff gewann, führten die Gäste in Köln lange Zeit mit 1:0 und hatten das Geschehen bis Mitte des zweiten Drittels auch voll und ganz im Griff.
Doch dann handelten sich die Grizzlys gleich zwei Zeitstrafen ein, die prompt zu Gegentreffern führten: Shawn Lalonde (34.) und Travis Turnbull (40.) drehten das Match zugunsten der Kölner.

Und 40 Sekunden vor der Schlusssirene, als Torhüter Felix Brückmann bereits das Eis verlassen hatte, gelang dem Ex-Wolfsburger Kai Hospelt noch der Treffer zum 3:1-Endstand.

Von Spannung geprägt war auch das sechste Viertelfinal-Spiel am Sonntagabend vor knapp 3400 Zuschauern in der Wolfsburger Eis-Arena. Hatten beide Teams im ersten Spielabschnitt noch gute Chancen ausgelassen, so konzentrierten sich die Kontrahenten im Mitteldrittel weitestgehend auf die Defensivarbeit. Keiner wollte den entscheidenden ersten Fehler machen.

Jubel brandete dann zwölf Minuten vor Schluss bei den Gastgebern auf, die das vermeintliche 1:0 durch Lubor Dibelka feierten. Die Schiedsrichter entschieden nach einem Videobeweis jedoch auf: kein Tor! Dibelka hatte die Scheibe aktiv mit dem Schlittschuh berührt.

Und es sollte noch bitterer kommen für die Grizzlys: Erst bekam Jeff Likens eine fragwürdige Zwei-Minuten-Strafe aufgebrummt, dann folgte ihm wenige Sekunden später Jimmy Sharrow auf die Strafbank.

Und diese doppelte Überzahl nutzten die Kölner zum entscheidenden Treffer. Wieder einmal war es Shawn Lalonde: Der schussgewaltige Verteidiger nagelte die Scheibe unhaltbar unter die Latte des Wolfsburger Tores und erzwang damit Spiel Nummer 7, in dem zumindest die Statistik für die Grizzlys sprach. Denn erst einmal war eine DEL-Mannschaft nach einem 1:3-Rückstand noch weitergekommen.
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