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Grizzlys: Erfolgsära Pavel Gross endet nach dieser Saison

Verlässt die Grizzlys am Saisonende: Cheftrainer Pavel Gross. Foto: regios24/Darius Simka

Eishockey-Bundesliga: Wolfsburger erwarten Sonntag Iserlohn.

Von Jens Neumann, 12.01.2018.
 

Wolfsburg. Die Erfolgsära Pavel Gross endet nach dieser Saison bei den Grizzlys! Die Wege des Cheftrainers, der 2009 diesen Posten angetreten hatte, und des Wolfsburger Eishockey-Erstligisten trennen sich nach insgesamt zehn gemeinsamen Jahren.

Zur Saison 2008/2009 war Gross zunächst als Co-Trainer von den Frankfurt Lions in den Allerpark gewechselt.„Natürlich haben wir uns alle gewünscht, dass Pavel eine für die Grizzlys positive Entscheidung fällt, respektieren diese nun getroffene aber voll und ganz. Zehn gemeinsame Jahre in einem Klub auf höchstem Niveau sind eine Seltenheit und einzigartig in unserer schnelllebigen Gesellschaft“, erklärte Grizzlys-Sportdirektor Charly Fliegauf und fügte an: „Wir haben als Team viele überragende Erfolge gefeiert, sind aber auch gemeinsam durch ganz schwierige Situationen hindurchmarschiert. Dass sich unsere Wege irgendwann einmal wieder trennen werden, ist ein Teil des Geschäfts.“


Pavel Gross wechselt zu den Adlern Mannheim, bei denen er einst als Spieler bereits große Erfolge gefeiert hat. Der gebürtige Tscheche, der mit den Grizzlys dreimal deutscher Vizemeister geworden ist (2011, 2016, 2017), will sich allerdings möglichst eindrucksvoll aus Wolfsburg verabschieden.

„Nach zehn erfolgreichen Jahren mit den Grizzlys sehe ich die Möglichkeit, mich weiterzuentwickeln und eine neue Herausforderung anzunehmen. Es ist keine Entscheidung gegen Wolfsburg. Gemeinsam mit unseren Co-Trainern genieße ich hier sehr viel Vertrauen und Rückendeckung sowie Freiheit für unsere Arbeit. Ich möchte jedoch nicht in der Vergangenheit sprechen. Gemeinsam mit der Organisation haben wir in dieser Saison noch viel vor“, betonte Pavel Gross.

Zurzeit sind die Grizzlys Tabellenvierter der DEL – und wollen diese Platzierung auch nach dem 52. Spieltag innehaben. Denn dann hätten sie im Viertelfinale Heimrecht gegen den Fünften. Einen weiteren Schritt in diese Richtung wollen die Wolfsburger Sonntag vor heimischer Kulisse setzen: Von 16.30 Uhr an ist mit den Iserlohn Roosters ein direkter Konkurrent im Kampf um Platz vier zu Gast in der Eis Arena.
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