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Grenzen des Sports ausgelotet

Die Gruppe Totem Entertainment aus Dänemark bot eine Weltneuheit: Synchrone Akrobatik mit Salti, Überschlägen und Sprüngen, gespickt mit Humor. Foto: Ammerpohl

Gleich dreimal begeisterte das „Feuerwerk der Turnkunst“.

Von Christoph Matthies, 12.01.2016.

Braunschweig. Mit dem alten Turnvater Jahn hatte das nicht mehr viel zu tun, was die Sportler, Akrobaten und Entertainer vom „Feuerwerk der Turnkunst“ unter dem Motto „Imagine“ in Braunschweig präsentierten. Zweimal war die VW-Halle am Wochenende ausverkauft, auch bei der dritten Vorstellung am Montag war das weite Rund gut gefüllt. Und das Wichtigste: Die Zuschauer waren begeistert.

Das lag sicher auch daran, dass die Macher es verstanden hatten, eine runde Mischung aus sportlichen Ausrufezeichen, (Live-)Musik und Komik auf die Matte zu bringen. So war der meistbejubelte Star des Abends wahrscheinlich „Wall Clown“ Tobias Regner, der es mit seiner sportlich eher einfachen Show schaffte, die Regeln der Schwerkraft infrage zu stellen und das Zwerchfell der Zuschauer zu attackieren – da lachten auch die Eintracht-Fußballer, die am Montag die Show besuchten.
Ansonsten wurden die Grenzen des Turnsports ausgelotet. Waghalsige Salti an Boden, Schwebebalken, Stufenbarren oder Dreier-Reck, Akrobatik in schwindelnden Höhen oder selbst in einer überdimensionierten Wasserschüssel. Eine einzigartige Verbindung von Kraft und Coolness demonstrierten auch die Breakdancer der „Dancefloor Destruction Crew“.
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