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„Goldenes Händchen“ bewiesen

Jubeln: Jan Hochscheidt (l.) und Seung-Woo Ryu, daneben Norman Theuerkauf. Foto: Eibner

2. Fußball-Bundesliga: Der eingewechselte Ryu erzielt Eintrachts 1:0 in beim 1. FC Heidenheim.

Von Elmar von Cramon, 20.12.2014.

Braunschweig. Zum zweiten Mal innerhalb von nur vier Tagen konnten Eintrachts Zweitligafußballer drei Punkte einfahren: Mit 1:0 gewannen die Blau-Gelben beim 1. FC Heidenheim, der sich damit vorerst aus der Spitzengruppe verabschiedete.

Die Mannschaft von Torsten Lieberknecht bleibt hingegen dick im Geschäft: Nur ein Sieg von Darmstadt 98 gegen Spitzenreiter FC Ingolstadt könnte ein Überwintern der Blau-Gelben auf dem Relegationsplatz noch verhindern.
„Es war ein glücklicher Sieg. In der ersten Halbzeit hat man gesehen, warum Heidenheim in dieser Saison schon für Furore gesorgt hat. In der zweiten Halbzeit haben wir nicht mehr die großen Torchancen zugelassen“, sagte der Eintracht-Coach. Er bewies außerdem einmal mehr sein „goldenes Händchen“ bei Einwechslungen. Seung-Woo Ryu stand gerade einmal eine Minute auf dem Platz, als FCH-Keeper Felix Körber eine langgezogene Flanke von Benjamin Kessel vor seine Füße abprallen ließ und der Koreaner eiskalt abstaubte.
„Das war ein tückischer Ball, Ryu stand da und hat den Ball handlungsschnell reingedrückt“, lobte Lieberknecht den 20-Jährigen, der möglichst auch über das Ende seiner Ausleihe hinaus in Braunschweig bleiben soll.
Die Heidenheimer probierten es bis zum Schluss mit der Brechstange, doch vor allem Eintracht-Keeper Rafal Gikiewicz präsentierte sich als Fels in der Brandung, sodass die Gastgeber zum fünften Mal hintereinander den Kürzeren gegen die Blau-Gelben zogen.
„Wir haben von der ersten Sekunde an alles dafür getan, um das Spiel zu gewinnen, hatten vom Anpfiff weg zwei gute Chancen und haben uns eine Überlegenheit auf dem Platz geholt. Bitter, dass es zur Halbzeit nur 0:0 stand, weil klar war, dass wir nicht 90 Minuten so spielen können“, ärgerte sich Heidenheims Frank Schmidt nach der Partie.
„Ihr habt hier etwas Sensationelles aufgebaut und müsst nicht mehr gegen uns spielen, das ist schon mal gut. Wir haben langsam das Gefühl, dass wir zum Angstgegner für euch werden“, lobte Lieberknecht mit einem Augenzwinkern die gute Arbeit seines Trainerkollegen, mit dem er einst in der Juniorennationalmannschaft kickte. Dieser gab das Kompliment zurück: „Es ist für uns wichtig, dass wir uns 2015 jeden Punkt durch gute Leistung holen müssen. Ich weiß nicht, ob wir uns nächstes Jahr wiedersehen, aber ich weiß, dass wir dann auf jeden Fall zweite Liga spielen werden.“
Für die Eintracht-Profis geht es nach einem intensiven aber erfolgreichen Herbst nun in den verdienten Weihnachtsurlaub, bevor Anfang Januar die Vorbereitung auf die restliche Rückrunde beginnt.
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