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Gluthitze und Gewitterstürmen getrotzt

Die Sparkassen-Racer haben das „Race across America 2013“ überstanden – Schwerer Sturz in den Rocky Mountains.

Von Christoph Matthies, 10.07.2013

Braunschweig. Längst sind die Teams der Braunschweigischen Landessparkasse vom „Race across America 2013“ zurückgekehrt – einem Abenteuer, das Fahrer und Betreuer so schnell nicht vergessen werden. Am 15. Juni waren ein Zweier- und ein Viererteam in das Rennen gestartet, das die Teilnehmer von der West- bis zur Ostküste 4800 Kilometer quer durch die USA führte.

Nachdem die Strecke 2011 ohne nennenswerte Zwischenfälle gemeistert werden konnte, ging es in diesem Jahr deutlich turbulenter zu. „Bei all diesen Widrigkeiten ist es eigentlich ein Wunder, dass die Fahrer heil ins Ziel gekommen sind“, resümiert Lutz Tantow, Pressereferent der Landessparkasse und Teamchef der Equipe, die sieben Tage, die seine Fahrer und der neunköpfige Betreuerstab für die Strecke benötigten. Am 22. Juni konnte das Quartett schließlich mit einem Sprung ins Hafenbecken von Annapolis (Maryland) einen beachtlichen fünften Platz (von insgesamt 17 Viererteams) feiern.
Weniger Glück als Tantows Team hatte das Duo Torsten Bierwisch und Ralf Hagendorff. Bereits nach einem Drittel der Strecke mussten die beiden aufgeben, nachdem Bierwisch bei der rasanten Abfahrt vom Wolf Creek Pass in den Rocky Mountains gestürzt war – die Vorderfelge hatte dem Berg nicht standgehalten. Zwar kam der Fahrer mit Prellungen und Hautabschürfungen davon, eine Gehirnerschütterung machte die Weiterfahrt aber unmöglich.
Dem größeren Team um die Fahrer Winfried und Tobias Barkschat, Florian Bögge und Roland Holz machten weniger das Material als vielmehr die Naturgewalten des amerikanischen Kontinents zu schaffen. Tantow berichtet von sengender Hitze in der Wüste Arizonas, ersten Ausläufern der Waldbrände, über die auch in deutschen Medien berichtet wurde, brutalem Gegenwind in den weiten Ebenen von Kansas und einem heftigen, an einen Tornado erinnernden Gewittersturm: „Durch die Blitze war es mitten in der Nacht taghell“, erinnert sich der Chef von „Team Hausinvest“ an das Wetterphänomen in der Nähe von Wichita, das seine Fahrer zu einer Pause zwang. In den folgenden Tagen hatten die Braunschweiger zudem mit Überschwemmungen am Missouri und starkem Wildwechsel in den Appalachen zu kämpfen, ehe sie erschöpft, aber glücklich über die Ziellinie rollten.
Rund 12 500 Euro an Spendenmitteln konnten beide Teams vor und während des Rennens für gute Zwecke sammeln. Aufgestockt werden soll die Summe durch einen selbst gedrehten Film über das diesjährige „Race across America“, der in einigen Monaten im C1 Cinema gezeigt wird.
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