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Gikiewicz: Neunmal mit „weißer Weste“

Hat noch keine Spielminute in dieser Saison verpasst: Eintrachts Torwart Rafal Gikiewicz. Foto: Hübner

2. Fußball-Bundesliga: Eintracht-Statistiken nach Hinrundenabschluss überwiegend positiv – Khelifi ist Top-Torjäger.

Von Elmar von Cramon, 11.12.2015.

Braunschweig. Mit 25 Punkten liegt Fußball-Zweitligist Eintracht Braunschweig nach Ende der Hinrunde auf einem respektablen sechsten Tabellenrang. Auch in den zahlreichen Vereins- und Individualstatistiken gibt die Mannschaft von Torsten Lieberknecht ein weitestgehend gutes Bild ab.

21 231 Zuschauer passierten in den neun Heimspielen der Hinrunde die Tore des Eintracht-Stadions, ligaweit der achtbeste Wert. Allerdings besitzen die Löwen das kleinste Stadion der acht vorne platzierten Mannschaften. Dementsprechend besser steht der Verein in Sachen Stadionauslastung da: 91 Prozent bedeuten den viertbesten Wert hinter dem FC St. Pauli (99,3 %), SC Freiburg (95,8 %) und Union Berlin (92,4 %). Zehn Spiele waren in der Hinrunde ausverkauft, fünfmal hieß der Gastgeber FC St. Pauli, jeweils einmal konnten sich SC Freiburg, VfL Bochum, Union Berlin, SC Paderborn, Greuther Fürth sowie Eintracht (gegen den FC St. Pauli) über ein ausverkauftes Haus freuen.
In der Fairnesswertung liegt Eintracht im Tabellenmittelfeld auf Rang elf : 36 Mal zückten die Schiedsrichter gelb, für Saulo Decarli (gegen Greuther Fürth) und Nik Omladic (gegen FSV Frankfurt) führte der Weg nach einer Roten Karte vorzeitig in die Kabine. Gut stehen die Blau-Gelben in Sachen Chancenverwertung da: Aus 148 Schussversuchen resultierten 24 Tore, was einer Trefferquote von 16,2 Prozent und dem ligaweit sechstbesten Rang entspricht. Spitzenreiter ist hier der SC Freiburg, der bei 167 Gelegenheiten 39 Mal jubeln durfte (23,4 % Trefferquote).
Schlechte Karten hatten die Löwen in dieser Spielzeit nach einem Rückstand: In sieben Spielen lag das Team zurück und verlor sechs davon, drehte die Partie bei Spitzenreiter SC Freiburg nach 0:2-Pausenrückstand aber noch eindrucksvoll zu einem 2:2. Umgekehrt bedeutete eine Führung auch meistens einen Sieg: Achtmal jubelte Eintracht als Erster und gewann anschließend in sieben Fällen; nur zum Saisonauftakt gegen den SV Sandhausen wendete sich das Blatt nach einer Führung noch zuungunsten der Lieberknecht-Elf.
Freuen können sich die Blau-Gelben über die Torgefahr der Mittelfeld- und Abwehrspieler, die 13 sowie vier Treffer beisteuerten und so die viert- und drittbeste Quote aller Zweitliga-Klubs aufweisen. Mehr Treffsicherheit wird dagegen im Angriff benötigt: Mit nur fünf Toren aus der Sturmposition durch Emil Berggreen (vier Treffer) und Jan Hochscheidt (ein Tor) belegt Eintracht hier den vorletzten Rang.
Obenauf sind die Löwen hingegen bei den Gegentoren; 14 Gegentreffer sind der aktuelle Bestwert der 2. Liga. Rafal Gikiewicz ist mit dem Spitzenwert von neun Spielen ohne Gegentreffer zudem der einzige Torhüter, der in mehr als der Hälfte aller Spiele die „Null“ hielt. Gleichzeitig ist der Keeper auch der „Dauerbrenner“ bei den Löwen und verpasste keine der 1530 Spielminuten. Ken Reichel (1438) und Adam Matuschyk (1391) folgen auf den Plätzen.
Erfolgreichste Torschützen sind Salim Khelifi (fünf Treffer), vor Berggreen, Ken Reichel und Mirko Boland, die jeweils viermal trafen. Die meisten Torschüsse verbuchte Reichel (28 Versuche) vor Khelifi (26), Berggreen und Hochscheidt (22) für sich.
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