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„Gewonnen ist gewonnen“

Basketball: mühsamer Erfolg der Phantoms gegen Köln – Sonntag kommt Gießen

Von Sebastian Walther, 22.04.2009

Braunschweig. „Gewonnen ist gewonnen“ – Kyle Visser brachte die Partie gegen Abstiegskandidat Köln auf den Punkt. Am Sonntag mussten er und seine Kollegen wieder einmal bis zum Schlusspfiff bangen, bis die New Yorker Phantoms ihr vorletztes Heimspiel doch noch 81:79 (42:35) gewonnen hatten.

Es ist, als sollten sie für die hektischen Wochen der Rückrunde entschädigt werden: Die Braunschweiger Basketballer können es nun endlich locker angehen lassen. Sonntag kommt Gießen und dann sind es sogar knapp zwei Wochen bis zur letzten Partie dieser Saison.
Auch die Begegnung gegen die Kölner sorgte zu Beginn für wenig Aufregung im Lager der Phantoms. Erst Mitte des zweiten Viertels lockerten diese die Handbremse und setzten sich mit 35:22 ab. „Wir haben das Spiel kontrolliert, aber uns fehlte wegen der Auseinandersetzung am Freitag bei den Artland Dragons ein bisschen die Schnelligkeit“, lautete die Begründung von Braunschweigs Trainer Emir Mutapcic.
Mit 51:39 und 67:56 ging es anschließend weiter – die Braunschweiger und die 2430 Zuschauer in der Volkswagen-Halle hatten sich bereits auf einen erfolgreichen Nachmittag eingestellt. Da blieb auch Zeit für spektakuläre Zuspiele, wie zum Beispiel einen Alleyhoop von Spielmacher Will Franklin auf Dustin Salisbery.
Gleich sechs Braunschweiger trafen zweistellig, darunter Kyle Visser, der mit 14 Punkten und neun Rebounds deutlich machte, dass es für die Phantoms schwer werden dürfte, den jungen US-Amerikaner in der Löwenstadt zu halten.
Die Gäste, für die es immerhin um den Klassenerhalt ging, konnten dem zwar nur wenig spektakuläre Szenen entgegensetzen, jedoch immer wieder ausgleichen, 19 Sekunden vor Schluss gar auf 78:78.
In Momenten der Not besinnen sich die Phantoms dann ganz gern auf ihren besten Schützen. Gegen Alba versenkte Dustin Salisbery den entscheidenden Wurf, gegen Quakenbrück setzte er ihn daneben und gegen Köln passte er auf Jonathan Levy, der mit seinem Dreier drei Sekunden vor Schluss für Freudensprünge auf den Rängen und dem Spielfeld sorgte.
Die Braunschweiger freuten sich darüber gar so ausgelassen, dass sie den Kölner Gegenangriff erst in allerletzter Sekunde durch ein Foul von Salisbery stoppen konnten. Den ersten Freiwurf traf Jeremy Hunt, den zweiten setzte er daneben, doch den spekulierten Rebound holten sich die Braunschweiger und hatten danach alle Zeit der Welt, den zweiten Heimsieg in Folge ausgiebig zu feiern.
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