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Geschlossene Mannschaftsleistung: 4:0-Sieg gegen SpVgg Unterhaching

3. Fußball-Liga: Kingsley Onuegbu erzielt zwei Treffer – Eintracht-Trainer Torsten Lieberknecht zufrieden

Von Elmar von Cramon

Braunschweig. Nach einer Durststrecke von sechs sieglosen Spielen durften die Drittligafußballer von Eintracht gestern wieder jubeln. Mit 4:0 (1:0) besiegten die Blau-Gelben die SpVgg Unterhaching deutlich.

Nach dem unter der Woche in Wesendorf bezogenen Trainingslager merkte man der Lieberknecht-Elf vom Anpfiff weg an, dass die Mannschaft gewillt war, die jüngste Negativserie vergessen zu machen. Allerdings häuften sich in der Anfangsphase auch aufgrund der schwierigen Bodenverhältnisse die Abspielfehler, sodass zunächst kein flüssiger Spielaufbau gelang. Ein Dribbling von Kingsley Onuegbu und eine Hereingabe von Dennis Kruppke führten nach 13 Minuten nicht zum Erfolg, im Gegenzug war zunächst Jasmin Fejzic gegen den Schuss von Zillner auf dem Posten, den Abpraller klärte dann Ramazan Yildirim (14.).
Zu weiteren Gelegenheiten kamen die Blau-Gelben durch Marcel Schied (23./Kopfball) und Deniz Dogan, dessen Schuss allerdings von einem Unterhachinger geblockt wurde. Nachdem Schied über das Tor gezielt hatte (40.), fiel kurz vor der Halbzeit der Führungstreffer: Einen Einwurf von Danneberg spitzelte Dennis Kruppke zum 1:0 ins Netz.
Auch nach dem Wechsel war Eintracht hellwach. Schied flankte von rechts auf Onuegbu, der an der Grenze zum Fünfmeterraum das 2:0 markieren konnte. Bei den Münchner Vorstädtern lief nun nichts mehr zusammen, nach einem schönen Pass von Onuegbu ließ Schied Keeper Kampa aussteigen und vollendete zum 3:0. Einen Freistoß von Kruppke konnte Onuegbu nur wenige Minuten später sogar zum 4:0 verwerten, bevor der zweifache Torschütze begleitet von Standing Ovations ausgewechselt wurde. Ein fünfter oder sechster Treffer wäre durchaus noch möglich gewesen, doch Schied scheiterte zweimal an der Latte (64/72.).
„Die Tore zum richtigen Zeitpunkt zu machen, ist uns in den vergangenen Spielen verwehrt geblieben, heute hat es endlich geklappt“, war Trainer Torsten Lieberknecht nach der Partie glücklich. Dennoch sah der 35-Jährige auch Verbesserungsbedarf: „Wir hatten in der ersten Hälfte damit zu kämpfen, richtig ins Spiel zu kommen. Es hat sich gezeigt, dass wir weiter hart arbeiten müssen.“
Absolut positiv bewertete der Coach das Trainingslager: Ich bin froh, dass diese Maßnahme gefruchtet hat.“
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