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Gerechtes 1:1 gegen Nürnberg

Das Tor zur Braunschweiger Führung – Christoffer Nyman trifft aus kurzer Distanz. Foto: imago

Veränderte Startelf holt Teilerfolg – Nyman erzielt sechsten Saisontreffer.

Von Elmar von Cramon, 10.02.2017.

Nürnberg. Mit einem 1:1 gegen den 1.FC Nürnberg konnte Eintracht auch im zweiten Auswärtsspiel des Jahres einen Punktgewinn verbuchen. Christoffer Nyman hatte die Löwen nach ansprechendem Beginn in Führung gebracht (24.). Danach wurden die Hausherren stärker und kamen durch Abdelhamid Sabiri (53.) zum verdienten Ausgleich. Beide Teams besaßen vor 23 152 Zuschauern weitere Chancen, doch letztlich blieb es beim verdienten Remis.

Trotz sieben neuer Spieler in der Anfangsformation zeigten sich die Löwen zu Beginn gut abgestimmt und angriffslustig: Nyman schickte Onel Hernandez, der Keeper Thorsten Kirschbaum aus über 20 Metern Torentfernung zwar überlupfte, das Tor aber knapp verfehlte (3.). Anschließend legte die Lieberknecht-Elf weiterhin den Vorwärtsgang ein und kam zu weiteren Gelegenheiten: Nach einer Kombination von Onel Hernandez und Hendrick Zuck wurde ein Schussversuch von Nyman in letzter Sekunde geblockt (16.). Anschließend hatte der 24-Jährige Pech, dass seine Direktabnahme an der Querlatte landete (22.), konnte dann aber jubeln: Hernandez setzte sich blitzschnell über links durch, ließ zwei Nürnberger stehen und bediente den am langen Pfosten postierten Schweden, der seinen sechsten Saisontreffer erzielte (24.).

Nürnberg reagierte und machte entschlossen Druck: Hanno Behrens probierte es per Kopf und scheiterte an Jasmin Fejzic (27.), während der Kopfball von Tim Matavz am Löwen-Tor vorbeisegelte (29.). Dieses bildete in der folgenden Minuten aber weiterhin den Mittelpunkt des Geschehens. Nachdem Fejzic eine Direktabnahme von Abdelhamid Sabiri per Glanzparade zur Ecke geklärt hatte (31.), musste er in deren Anschluss gegen Gernot Margreitter einmal mehr die Nürnberger Führung verhindern. Die Löwen besaßen ebenfalls noch eine Gelegenheit, die Salim Khelifi nicht nutzen konnte(44.).

Im zweiten Durchgang bemühten sich die Nürnberger ihre Offensivbemühungen auszuweiten und kamen mit einer Einzelaktion zum Ausgleich: Nach einem Anspiel von Matavz drehte sich Sabiri mit einer sehenswerten Aktion um Saulo Decarli herum und überraschte Fejzic mit einem Schuss von der Strafraumgrenze (53.). Nun wurde Eintracht zunehmend in die Defensive gedrängt: Möhwald ließ Decarli am linken Flügel stehen, sein Schussversuch aus spitzem Winkel landete jedoch am Außennetz (65.). Während die anschließenden Schussversuche von Kempe (69.) und Sabiri (71.) für Fejzic leichte Beute waren, musste er beim Distanzschuss von Ondrej Petrak sein ganzes Können aufbieten, um den Ball noch um den rechten Pfosten zu lenken (73.). Eintracht konnte in der Folge für Entlastung sorgen und wurde auch selbst wieder gefährlich: Ofosu-Ayeh legte von rechts in die Mitte auf den eingewechselten Julius Biada, dessen Schuss Dennis Lippert auf der Linie klären konnte (81.). Kurz vor Schluss zeigte sich der Ex-Kölner dann nach einem Aussetzer von Even Hovland reaktionsschnell, verzog nach seiner Balleroberung aber aus zentraler Position im Strafraum (89.). In der Nachspielzeit blockte Gustav Valsvik einen gefährlichen Versuch von Matavz (90.+2), sodass es letztlich bei einer insgesamt verdienten Punkteteilung blieb.

Fejzic - Kijewski, Valsvik, Decarli, Ofosu-Ayeh - Boland, Correia - Khelifi (77. Biada), Zuck - Hernandez, Nyman (85. Abdullahi).
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