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Generalprobe gegen FC Sevilla

Europa-League-Sieger: Die Spieler des FC Sevilla holten sich im Mai den Pokal. Foto: Getty Images

Fußball-Zweitligist Eintracht Braunschweig testet am 25. Juli gegen den Europa-League-Sieger.

Von Elmar von Cramon, 22.06.2014.

Zur Generalprobe auf den Start in die neue Fußball-Saison wartet Zweitligist Eintracht mit einem Highlight auf: Am 25. Juli ( Freitag) gastiert um 18.30 Uhr der amtierende Europa-League-Sieger FC Sevilla an der Hamburger Straße.

„Das ist nochmals eine Steigerung dessen, was wir an internationalen Gegnern in der Vergangenheit zu Gast hatten. Wir haben uns bemüht, den Fans einen möglichst attraktiven Gegner zu präsentieren. Der amtierende Europa-League-Sieger ist für unsere Anhänger natürlich super“, freut sich Marc Arnold über den Vergleich mit dem hochkarätigen Gegner, für den ab dem 3. Juli Tickets erhältlich sein werden.

Bis gestern absolvierten die Blau-Gelben eine umfangreiche Leistungsdiagnostik an der Deutschen Sporthochschule in Köln, starten morgen in die zweite Vorbereitungswoche, in der auch der Spielplan für die kommende Zweitliga-Saison von der DFL veröffentlicht wird: „Alles ist gut verlaufen, die Jungs befinden sich in einem außergewöhnlich guten Zustand und gehen gut vorbereitet in die Trainingsphase“, ist der sportliche Leiter zufrieden.

Mittlerweile wurden auch Ort und Zeitraum des Trainingslagers festgelegt: Vom 12. bis 18. Juli werden sich die Blau-Gelben den Feinschliff für die neue Spielzeit im österreichischen Leogang in der Nähe von Salzburg holen. Vier Testspiele sollen während des Aufenthaltes in der Alpenrepublik stattfinden, Gegner und Termine werden in Kürze bekanntgegeben: „Wir werden den Fokus in diesem Jahr während des Trainingslagers eher auf Spiele als auf Trainingseinheiten legen“, begründet Arnold den straffen Zeitplan.
Nicht mehr dabei ist dann Omar Elabdellaoui, der erwartungsgemäß bei Olympiakos Piräus unterschrieb. Für den norwegischen Nationalspieler handelte Eintracht mit den Griechen eine Kompensationszahlung in unbekannter Höhe aus. Sein Nachfolger könnte Simon Grether werden.

Der Schweizer U21-Nationalspieler wird momentan von Eintracht getestet und kann neben der Position auf der rechten Außenbahn auch im zentralen Mittelfeld eingesetzt werden. Der 22-Jährige steht beim FC Basel unter Vertrag und war in der abgelaufenen Spielzeit an Zweitligist FC Winterthur ausgeliehen, für den er 20 Punktspiele bestritt: „Wir kennen Simon seit zwei Jahren, seit er bei einem Turnier nachhaltig auf sich aufmerksam gemacht hat. Er ist ein Allrounder und kann viele Positionen besetzen, wir wollen uns jetzt ein Bild davon machen, wie er sich im Kreise der Mannschaft macht“, so Arnold über den Schweizer, der neben seiner Erfahrung in verschiedenen Jugendnationalmannschaften seines Heimatlandes auch einen Einsatz in der Champions-League-Qualifikation für den Schweizer Meister vorzuweisen hat.

Weitere Neuzugänge sollen noch folgen, Schnellschüsse möchte der 43-Jährige aber vermeiden: „Ich kann verstehen, dass sich einige Fans nach einem Abstieg Gedanken machen, wenn es ihnen nicht schnell genug vorwärts geht. Auf der anderen Seite wussten wir zum ersten Mal seit vier Jahren am letzten Spieltag noch nicht, in welcher Liga wir künftig antreten.“ Dem momentanen Kader traut der Ex-Profi eine „stabile Saison“ zu: „Wir wollen aber noch Qualität dazuholen. Wir nehmen für uns jedoch auch das Recht in Anspruch, bei der Auswahl darauf zu achten, dass wirklich alles passt.“
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