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Geht nicht, gibt‘s für sie nicht

Das Organisationsteam des Frauensporttages sorgt dafür, dass alles reibungslos abläuft

Von Martina Jurk

Braunschweig. „Es ist fast ein Großereignis geworden“, sagt Maybritt Hugo. Bei fast 400 und damit doppelt so vielen Teilnehmerinnen als im Vorjahr haben die Gleichstellungsbeauftragte und ihre sechs Mitstreiterinnen im Organisationsteam des zweiten Braunschweiger Frauensporttages mehr als alle Hände voll zu tun.

Seit Anfang September steht fest, wie viele Frauen teilnehmen. „Da wurde uns doch etwas mulmig. Mit doppelt so vielen Anmeldungen verdoppelt sich auch die Arbeit“, meint Christa Pfannenschmidt. „Fast 400 Frauen, das geht nicht“, dachte Susanne Mädler zuerst. Die Übungsleiterin für Step-Aerobic und zweite Vorsitzende der SKG Dibbesdorf ist für die Sporthallen und die Einteilung der Übungsleiterinnen zuständig. 22 Sportstätten hat sie sich angesehen und geprüft, für welche Sportarten sie geeignet sind. Nicht ganz einfach bei Angeboten wie Segeln oder Bogenschießen. „Zum Beispiel benötigt man für Qi Gong vier Quadratmeter Platz pro Person. Beim Braunschweiger Tanz-Sport-Club fanden wir entsprechende Räume.“
Mehr Teilnehmerinnen, mehr Sportarten – das erforderte, dass sich mehr Übungsleiterinnen bereiterklärten, Workshops zu leiten und auch mehr Teilnehmerinnen in den Kursen aufzunehmen. Sie taten es. „Sie sind mit Eifer dabei, bieten auch mehr Kurse an, damit Teilnehmerinnen nicht abgesagt werden musste. Sogar für nächstes Jahr haben sich Übungsleiterinnen angemeldet mit neuen Sportarten“, ist Susanne Mädler beeindruckt.
Eine der schwierigsten Aufgaben des Organisationsteams war es, die Wünsche der Frauen (jede durfte sich für drei Sportarten entscheiden) mit den verschiedenen Kursen in Einklang zu bringen. „Wir können diesmal nicht alle Erstwünsche erfüllen, aber wir haben darauf geachtet, dass mindestens einer der drei gewünschten Workshops dabei ist. Beim Bogenschießen und Segeln mussten wir auslosen, denn wir hatten 86 Anmeldungen bei 40 Plätzen“, berichtet Ulrike Adam. Jeder Teilnehmerin wird nun schriftlich mitgeteilt, welche Kurse sie zu welchen Zeiten besuchen kann.
Mit den Übungsleiterinnen hütet Susanne Mädler einen „Flohhaufen“. Täglich telefoniert oder mailt sie, kümmert sich um noch fehlendes Material für die Kurse. „Die Workshopleiterinnen wollen wissen, ob eine Musikanlage vorhanden ist, ob Matten da sind, wo der Hallenschlüssel ist.“
Weniger Informationsstände, dafür mehr Entspannungsangebote wie Massage, Reiki, Fußpflege, Gesundheitsberatung bietet in diesem Jahr der Markt der Möglichkeiten unter der organisatorischen Regie von Carola Krense. Die Mittagspause ist länger als im vergangenen Jahr, damit die Frauen diese Angebote auch nutzen können.
„Es ist wirklich toll, wieviel Unterstützung wir bekommen“, freut sich Maybritt Hugo. Ob Petra Räke, die organisatorische „Feuerwehr“, oder Birgit Wiszinski, zuständig für Anmeldungen, Abrechnungen, Bestellungen, die Sanitäterbetreuung durch die Johanniter, die auch die Kinderbetreuung übernehmen, oder die Fußball-B-Jugendmannschaft des SC Rot-Weiß Volkmarode, die 40 Festzeltgarnituren auf- und abbauen – Organisation und Durchführung des Frauensporttages laufen zu 80 Prozent ehrenamtlich.
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