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„Gehen zuversichtlich ins Spiel“

Zweikampfstärke ist heute gefragt: Eintrachts Elabdellaoui (li.) beobachtet von Kruppke. Foto: T.A.

1. Fußball-Bundesliga: Eintracht erwartet heute (17.30 Uhr) im Stadion den 1. FC Nürnberg.

Von Elmar von Cramon, 14.09.2013

Braunschweig. Zum dritten Mal in dieser Spielzeit treten die Löwen heute zu einem Bundesligaspiel vor ausverkaufter Heimkulisse an. Gegen den 1. FC Nürnberg (Anstoß 17.30 Uhr) soll nach 90 Minuten erstmals Zählbares auf der Habenseite auftauchen.

Für die Gäste aus Franken ist die Ausgangslage nur wenig besser; nach nur zwei Zählern aus den ersten vier Spielen stehen sie gehörig unter Druck.
„Wir gehen zuversichtlich in diese Partie, die Mannschaft hat es sich verdient, etwas zu holen“, erklärt Marc Arnold. Die Hoffnung auf erste Bundesligapunkte soll die Mannschaft jedoch nicht übermäßig unter Druck setzen: „Auch wenn wir gern schon gepunktet hätten, sollte man im Hinterkopf behalten, dass erst vier Spieltage absolviert sind.“
Die Länderspielpause hat dem Team von Torsten Lieberknecht erlaubt, Abstimmung und Abläufe zu verbessern und die ersten Wochen in der Eliteklasse Revue passieren zu lassen: „Die Pause hat uns gutgetan, um durchzuatmen“, so der 44-Jährige, der den heutigen Gegner als „arrivierten Bundesligisten“ bezeichnet: „Nürnberg ist ein Traditionsverein, der sich inzwischen in der Liga etabliert hat. Den Start haben sie sich aber sicher anders vorgestellt.“
Für die heutige Partie hat sich unterdessen das Lazarett vergrößert: Bei Jan Hochscheidt wurde ein Muskelbündelriss diagnostiziert, so dass der Mittelfeldspieler mehrere Wochen ausfallen wird. Fehlen werden Torsten Oehrl, Matthias Henn und Gianluca Korte, die noch Trainingsrückstand aufweisen, auch Marcel Correia (Reha in Mainz) muss passen. Positiv: Kevin Kratz ist im Laufe der Woche in den Trainingsbetrieb eingestiegen und könnte mit von der Partie sein.
Im Vorfeld der Partie hatte Nürnbergs Kapitän Per Nilsson kurzfristig für Aufregung gesorgt. In einem „Bild“-Artikel tauchte ein Zitat des Schweden auf, mit dem er den Blau-Gelben die Bundesligatauglichkeit absprach. Zwar erklärte Nilsson auf seiner persönlichen Facebook-Seite, dass er falsch zitiert worden sei, dennoch machten einige Eintracht-Anhänger ihrem Ärger über den Artikel Luft. Arnold sieht die Angelegenheit hingegen gelassen: „Man sollte diese Dinge generell nicht ganz so eng sehen. Die Mannschaft wird versuchen, eine sportliche Antwort auf dem Platz zu geben.“
So könnten sie spielen: Davari (Petkovic) - Reichel, Dogan (Caligiuri), Bicakcic, Elabdellaoui (Kessel) - Theuerkauf - Boland, Kruppke(Kratz), Bellarabi - Kumbela, Jackson.
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