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Gegner Zwickau kein Zufall

Eintracht suchte letzten Testspiel-Kontrahenten ganz bewusst aus.

Von Elmar von Cramon, 28.01.2009

Braunschweig. Das letzte Testspiel vor Beginn der Restrückrunde bestreiten die Drittligafußballer von Eintracht am Sonnabend (31. Januar). Um 14 Uhr treten sie beim Oberligisten FSV Zwickau im Westsachsenstadion an. Trainer Torsten Lieberknecht erwartet von seinem Team einen überzeugenden Auftritt.

"In puncto Ordnung und Disziplin erwarte ich, dass gewisse Dinge besser funktionieren als zuletzt gegen Dortmund“, erklärt der 35-Jährige, der außerdem die Offensivabteilung in die Pflicht nimmt: „Gegen einen Fünftligisten müssen wird offensiv deutlich mehr Akzente setzen als gegen einen Erstligisten.“
Die Auswahl des Testspielgegners ist zudem kein Zufall. Weil die Braunschweiger eine Woche später in Erfurt antreten müssen, möchte Lieberknecht den letzten Test gegen einen physisch starken Club aus dem Osten absolvieren. Außerdem sei der Club nicht mit einem hiesigen Oberligisten vergleichbar: „Zwickau ist Erster und wird wohl aufsteigen. Außerdem ist die NOFV-Oberliga wesentlich stärker als andere Oberligen.“ In der Tat stehen eine Reihe von bekannten Ex-Profis im Kader der Zwickauer. Sven Günther und Sebastian Helbig haben mehrere hundert Erst- und Zweitligaspiele absolviert, auch Yakubu Adamu und Kvicha Shubitidze kamen ebenfalls in einer der beiden Eliteklassen zum Einsatz. Sebastian Meyer, Sascha Gillert und Robert Pietsch können auf Drittligaerfahrung mit Chemnitz und Dresden zurückblicken, so dass der Auftritt im Westsachsenstadion kein leichter Gang für die „Löwen“ wird. Fehlen werden in Zwickau die Verletzten Riley OŽNeill (Achillessehnenprobleme), sowie Fatih Yilmaz und Dominik Scheil (beide muskuläre Probleme).
Eine Absage erteilte Lieberknecht derweil Gerüchten um einen vorzeitigen Wechsel von Shooting-Star Kingsley Onuegbu. „Er wird seinen Vertrag in Braunschweig auf jeden Fall erfüllen. Ihm zu einem Wechsel am Saisonende zu raten, wäre eine der schlechtesten Beraterleistungen.“ Man müsse Onuegbus sportliche Entwicklung abwarten und die „Kirche im Dorf“ lassen: „King ist aber selbst clever genug, mit beiden Beinen auf dem Boden zu bleiben.“
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