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„Gegner wird sich forsch zeigen“

Kann nach seiner Sperre wieder auflaufen: Eintrachts Domi Kumbela. Foto: Susanne Hübner

Fußball: Eintracht spielt Sonntag gegen FSV Frankfurt – Baffo und Boland auf der Kippe.

Von Elmar von Cramon, 26.02.2016.

Braunschweig. Zum Auftakt der englischen Woche erwarten Eintrachts Zweitliga-Fußballer morgen um 13.30 Uhr den FSV Frankfurt. Der Gast konnte am vergangenen Wochenende mit einer Überraschung aufwarten und siegte beim FC St. Pauli mit 3:1.
Die Hamburger, bei denen Eintracht am kommenden Donnerstag antritt, verloren so wichtige Punkte im Kampf um Platz drei. Die Frankfurter untermauerten gleichzeitig ihren Ruf als auswärtsstarkes Team und verschafften sich Luft im Abstiegskampf.

„Es fällt schwer, etwas Konkretes über den FSV Frankfurt zu erzählen: sie besitzen eine unorthodoxe Mannschaft, wechseln immer wieder ihre Systeme und sind an Tagen wie gegen St. Pauli in der Lage, sich fußballerisch hervorragend zu präsentieren“, erklärt Torsten Lieberknecht. Nicht zuletzt deshalb fordert der 42-Jährige die gleiche Lauf- und Kampfbereitschaft wie zuletzt, als „Grundvoraussetzung“ für einen Erfolg gegen die Bornheimer: „Meine Mannschaft steht in der Verantwortung, die physische Leistung der beiden letzten Begegnungen abzurufen.“
In jedem Fall rechnet er vor heimischem Publikum mit einem „Geduldsspiel“, bei dem es gelte, „auf seine Chance zu warten“, gleichzeitig aber auch „höllisch aufzupassen gegen einen Gegner, der sich sehr forsch zeigen wird“.
Mit seinem Trainerkollegen Tomas Oral, der gemeinsam mit ihm die Fußball-Lehrer-Lizenz absolvierte, tauscht sich der 42-Jährige normalerweise des Öfteren aus, in dieser Woche ruhten die Telefone jedoch. „Bis auf eine Kartenanfrage kam nichts von ihm“, so Lieberknecht augenzwinkernd.
Vor der Partie testeten die Löwen im Trainingsspiel ein 4-4-2 mit Raute. Ob dieses System zum Einsatz kommt, macht Lieberknecht auch von der Entwicklung der Personalsituation abhängig.
Angeschlagen sind Mirko Boland und Joseph Baffo (beide Knieprobleme), deren Einsatz auf der Kippe steht: „Auch wenn es wichtige Spieler für uns sind müssen wir sorgfältig hinschauen, ob sie hundertprozentig fit sind.“ Wieder mitwirken kann nach abgelaufener Sperre Domi Kumbela, auch Kapitän Marcel Correia dürfte zurückkehren.
Im Hinblick auf die anstehende englische Woche liebäugelt der Eintracht-Trainer mit personellen Veränderungen: „Es sind Spieler da, die mit den Hufen scharren, in so einer Partie die Chance zu bekommen und dann mit der Mannschaft erfolgreich sind.“ Einen persönlichen Erfolg konnte Abwehrspieler Saulo Decarli bereits am vergangenen Wochenende für sich verbuchen, als ihm in bester Gerd-Müller-Manier sein erstes Punktspieltor für die Blau-Gelben gelang: „Es war für mich schön, mein erstes Tor zu erzielen, doch nach dem Spiel ist vor dem Spiel. Ich habe mich gefreut, aber jetzt geht es weiter.“
So könnten sie spielen: Gikiewicz - Correia, Decarli, Baffo (Ofosu-Ayeh) - Reichel, Boland (Schönfeld), Matuschyk, Omladic (Sauer) - Holtmann, Hochscheidt, Khelifi - Ademi (Kumbela).
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