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Gegen die verwundeten „Wölfe“ den Tabellenkeller verlassen

Basketball-Bundesliga: Am Sonnabend um 19.30 Uhr empfangen die Phantoms den MBC.

Von Christoph Matthies, 31.10.2012

Braunschweig. Nach der ärgerlichen 59:60-Niederlage in Oldenburg wollen die New Yorker Phantoms im Heimspiel am Sonnabend wieder gewinnen. Gegner um 19.30 Uhr in der Volkswagenhalle ist der Mitteldeutsche Basketball Club. Mit dem Aufsteiger haben die Braunschweiger noch eine Rechnung offen.

Auch nach der Partie am Sonntag in Oldenburg lässt sich kaum wegdiskutieren, dass die Probleme der Phantoms vor allem unter dem Korb zu finden sind. In zusammengerechnet 40 Minuten auf dem Feld gelangen dem Center-Trio Eric Boateng, Nick Schneiders und Erik Land gerade mal sechs Punkte und neun Rebounds. Auf der anderen Seite machte allein Oldenburgs Adam Chubb in 33 Minuten 20 Punkte und 14 Rebounds – wohl selten wurde eine Braunschweiger Center-Garde übler deklassiert.
Tragischer Held bei den Phantoms war dagegen Robert Kulawick, dem es in Oldenburg immer besonders zu gefallen scheint. Der Shooting Guard mit dem Schnellfeuer-Handgelenk erzielte in nur 14 Minuten 16 Punkte. Bereits in der Vorsaison gelang ihm an der Hunte ein Karriere-Höchstwert (19 Punkte). „Kulles“ letzter Freiwurf und ein Dreier kurz vor der Schlusssirene, der den Sieg bedeutet hätte, verfehlten am Sonntag allerdings ihr Ziel.
Was bleibt ist die Erkenntnis, wie schon gegen Ulm gegen ein Spitzenteam der Liga gut mitgehalten zu haben. Kaufen kann man sich davon freilich nichts, ein Blick auf die Tabelle zeigt die Phantoms nach sechs absolvierten Begegnungen mit zwei Siegen auf dem 16. Tabellenplatz.
Einen Rang unter den Phantoms, mit bisher nur einem Sieg, steht der Mitteldeutsche BC aus Weißenfels in Sachsen-Anhalt. Auch wenn die „Wölfe“ als Aufsteiger vor der Saison fast zwangsläufig als möglicher Abstiegskandidat gehandelt wurden, ist der schlechte Saisonstart überraschend, nachdem in der Vorbereitung fast ausschließlich Siege gelangen. Neben starken Teams wie Berlin und Würzburg mussten auch die Phantoms gegen den MBC Federn lassen: 68:88 hieß es nach 40 frustrierenden Minuten in der Stadthalle Weißenfels, in denen US-Guard Chad Timberlake der Phantoms-Defense 16 Punkte einschenkte.
Außer dem Heimvorteil dürfen die Phantoms darauf hoffen, dass der ProA-Champion der vergangenen Saison bis aufs Äußerste gefordert wird, wenn er am heutigen Mittwochabend in Ulm antreten muss. Unter dem Korb wartet am Sonnabend mit Djordje Pantelic ein serbisches Kraftpaket auf Braunschweigs Center-Riege.
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