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Gegen die „Fohlen“ soll nun nachgelegt werden

Torjubel: Freude bei den Blau-Gelben nach dem Ausgleich durch Omar Elabdellaoui. Foto: Hübner

1. Fußball-Bundesliga: Eintracht spielt Freitag in Mönchengladbach.

Von Elmar von Cramon, 18.09.2013

Braunschweig. Nur knapp verpasste Fußball-Erstligist Eintracht Braunschweig beim 1:1 gegen Nürnberg den ersten Saisonsieg. Auftrieb für die nächste Auswärtsaufgabe bei Borussia Mönchengladbach am Freitag (Anstoß 20.30 Uhr) dürfte der Teilerfolg aber in jedem Fall geben.

„Die Art und Weise wie wir gespielt haben stimmt mich sehr zufrieden, das war ein positiver Schritt“, freut sich Torsten Lieberknecht über den ersten zählbaren Erfolg in der 1. Bundesliga. Angesichts des blau-gelben „Powerplays“ im zweiten Durchgang hätte er einen Sieg seines Teams als ebenfalls verdient erachtet: „Natürlich bin ich ein Stück weit enttäuscht vom Ergebnis; wir hätten gewinnen können.“
Verhindert hatte dies in erster Linie der überragende Nürnberger Keeper Raphael Schäfer. Vorzuwerfen hatte der Eintracht-Trainer seinem Team kaum etwas: „Wir hatten uns vorgenommen, viele „Basics“ wie das Zweikampfverhalten zu verbessern. Das haben wir hervorragend umgesetzt und uns auch vom Rückstand unbeeindruckt gezeigt.“
Lob gab es vor allem für Ermin Bicakcic und Omar Elabdellaoui: Während der Bosnier hinten kompromisslos abräumte, sicherte der beherzte Schuss des Norwegers den Teilerfolg: „Beide haben, wie auch der Rest der Truppe, fast fehlerfrei agiert. Man hat gemerkt, dass ihnen die Zeit beim Nationalteam Auftrieb gegeben hat. Für Omar freut mich das Tor besonders“, so der 40-Jährige.
Gegen die „Fohlen“ soll nun möglichst nachgelegt werden, obwohl sich der Gegner für Lieberknecht einmal mehr als große Herausforderung darstellt: „Eine Topmannschaft, die seit Jahren weiterentwickelt wird. Gladbach hat ein wahnsinniges Offensivpotenzial.“ Schwächen haben die Westdeutschen hingegen in der Defensive, außerdem steht das Team von Trainer Lucien Favre nach der dritten Auswärtspleite nun unter Druck: „Ich denke, dass Gladbach die drei Punkte fest eingeplant hat, allerdings haben wir etwas dagegen“, gibt sich der Eintracht-Coach kämpferisch.
Fehlen werden Marcel Correia und Jan Hochscheidt (beide Reha). Letzterer muss nach diagnostiziertem Muskelbündelriss auf unbestimmte Zeit aussetzen: „Ich denke nicht, dass wir Jan vor der Winterpause noch auf dem Spielfeld sehen“, bedauert Lieberknecht den Ausfall.
So könnten sie spielen: Petkovic (Davari) - Reichel, Dogan, Bicakcic, Kessel - Theuerkauf, Caligiuri - Bellarabi, Boland, Elabdellaoui - Kumbela.
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