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Für Lieberknecht ist der Gegner ein Spitzenteam

3. Fußball-Liga: Eintracht tritt Freitag beim SV Sandhausen an.

Von Elmar von Cramon, 26.01.2011.

Braunschweig. Nach dem Teilerfolg zum Auftakt gegen Dynamo Dresden, wollen sich Eintrachts Drittligafußballer auch in der kommenden Auswärtsbegegnung beim SV Sandhausen (Freitag 19 Uhr) schadlos halten.

Die Gäste haben allerdings gerade aufhorchen lassen: Gegen Kickers Offenbach gelang der Elf von Trainer Pavel Dotchev ein 2:1-Auswärtssieg.
Die Partie in Sandhausen steht für Torsten Lieberknecht dabei unter ähnlichen Vorzeichen wie das Spiel in Sachsen: „Schon von der Zusammensetzung ist Sandhausen ein Spitzenteam. Der Sieg in Offenbach zeigt, dass die Mannschaft gewillt ist, die schlechte Hinrunde zu widerlegen.“
Der 37-Jährige möchte trotzdem mit einem Erfolgserlebnis aus der zwischen Heidelberg und dem Odenwald gelegenen Kleinstadt zurückkehren: In der Vorsaison hatte Eintracht dort am 35. Spieltag nur ein 1:1 erreicht und den Aufstieg laut Lieberknecht damit „liegengelassen“.
Dementsprechend konzentriert will der Eintracht-Coach die Aufgabe in Sandhausen angehen und fordert sein Team auf dort weiterzumachen, wo man in Dresden aufgehört hat: „In der ersten Halbzeit waren wir mental noch gar nicht angekommen, in der zweiten Hälfte haben wir uns trotz einiger strittiger Entscheidungen dann aber einen Punkt erkämpft.“ Besagte Situationen, ein durch den Abseitspfiff verhinderter Treffer von Marco Calamita sowie ein grenzwertiger Foulelfmeter, der von Deniz Dogan verursacht wurde, brachten den Trainer während der Partie in Rage.
Nach Videoanalyse des Spiels stand für ihn dann aber in Bezug auf den Strafstoß fest, „dass sich Deniz in dieser Situation nicht gut verhalten hat.“ Der ansonsten überragende Abwehrchef wird seinem Team in Sandhausen aber gelbgesperrt fehlen, für Lieberknecht bieten sich mehrere Alternativen an: „Emre Turan, Jan Washausen oder Benni Kessel werden darauf brennen, diese Position zu besetzen. Es zeigt sich in dieser Saison immer wieder, dass wir wirklich jeden Mann brauchen.“
Ken Reichels muskuläre Probleme lassen einen Einsatz wie schon gegen Dresden wahrscheinlich nicht zu, so dass der in der Hinserie überzeugend agierende Linksverteidiger wohl erneut ausfallen wird. Oliver Kragl dürfte die zweite Mannschaft im Derby gegen Hannover 96 II als „Leihgabe“ unterstützen.
So könnten sie spielen: Petkovic – Fuchs, Turan (Washausen), Henn, Kessel – Theuerkauf – Boland, Vrancic, Kruppke, Bellarabi – Kumbela.
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