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Für die „Wölfe“ zählen nur drei Punkte

Voller Einsatz: Wolfsburgs Admir Mehmedi gegen Theodor Gebre Selassie (Werder Bremen). Foto: regios24/Darius Simka

1. Fußball-Bundesliga: Der VfL Wolfsburg empfängt am Samstag (15.30 Uhr) die Mannschaft von Bayer 04 Leverkusen.

Von Jörg Kleinert, 02.03.2018.
 

Wolfsburg. Wenn der VfL Wolfsburg am Samstag (15.30 Uhr) Bayer 04 Leverkusen am 25. Spieltag der Fußball-Bundesliga in der VW-Arena empfängt, dann sind Tore garantiert – glaubt man den statistischen Zahlen. Torlos trennten sich beide Vereine in der Bundesliga nie, Leverkusen traf gar in den letzten 30 Partien gegen Wolfsburg immer. Im Schnitt fielen bei diesem Duell 3,5 Tore pro Spiel (144 Treffer in 41 Bundesliga-Spielen). Seit der Saison 2013/2014 liegt der Torschnitt sogar bei fast 4,6 Toren pro Spiel.

Ebenfalls mit Zahlen zu belegen ist, dass die „Wölfe“ in ihrer Bundesliga-Geschichte gegen keinen anderen Verein mehr Heimsiege als gegen Leverkusen (14) feierten. Gegen die Rheinländer gelangen dem VfL auch die meisten Heimtore (42).

Kurios: Wolfsburgs neuer Coach Bruno Labbadia startete wie seine Vorgänger Andries Jonker und Martin Schmidt mit einem 1:1-Unentschieden. Unter Jonker blieb der VfL in den ersten vier Bundesliga-Spielen unbesiegt, unter Schmidt gab es gar acht Ligaspiele ohne Niederlage. Eine ähnliche Startserie hinzulegen wird für Labbadia nicht leicht – glaubt man allein der Statistik: Gegen Leverkusen, das Labbadia in der Saison 2008/2009 trainierte, ist der 52-Jährige als Bundesliga-Trainer noch sieglos (vier Remis, sieben Niederlagen).

Allen Zahlen zum Trotz zählen für den VfL heute nur drei Punkte. Der Puffer auf Relegationsplatz 16 ist nach dem jüngsten 1:1 in Mainz auf einen Punkt geschrumpft. Kein leichtes Unterfangen, denn Bayer 04 ist in diesem Jahr auswärts noch ungeschlagen, die Winterpause übergreifend ist Leverkusen seit neun Gastspielen ungeschlagen.

In personeller Hinsicht gibt es für Labbadia einen kleinen Hoffnungsschimmer: Felix Uduokhai, konstantester Defensivmann des VfL in dieser Saison, nahm nach auskurierter Kniereizung erstmals seit Wochen wieder am Mannschaftstraining teil. Ein Kandidat für das Leverkusen-Spiel dürfte der 20-Jährige indes nicht sein, sein Einsatz kommt wohl noch zu früh. Noch nicht wieder mit den Kollegen üben die verletzten John Anthony Brooks und Ignacio Camacho.

Leverkusen muss in Wolfsburg auf Dominik Kohr verzichten. Der Sechser fehlt wegen seiner Gelb-Roten Karte vom vergangenen Sonntag gegen Schalke. Leverkusen konnte Kohrs Ausfall in der Vergangenheit allerdings gut kompensieren: Ohne ihn in der Anfangsformation ist Bayer ungeschlagen (fünf Siege, vier Remis).
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