Anzeige

Für die Wölfe geht es in den nächsten Spielen ums Überleben

Zweikampf im DFB-Pokal-Achtelfinale: Wolfsburgs Maximilian Arnold (l.) gegen Philipp Lahm (Bayern München). Foto: regios24

1. Fußball-Bundesliga: Der VfL Wolfsburg will am Samstag gegen Bayern München ein Abrutschen auf den Relegationsplatz verhindern.

Wolfsburg, 28.04.2017.

Für den Fußball-Erstligisten VfL Wolfsburg gibt es in dieser Saison nur noch ein Ziel: Klassenerhalt. In den verbleibenden vier Spielen geht es für die Wölfe ums Überleben. Am Samstag (18.30 Uhr) geht es für den VfL in der Volkswagen Arena gegen Rekordmeister FC Bayern München auch darum, ein mögliches Abrutschen auf Relegationsplatz 16 zu verhindern.

Die Bayern dagegen, nach Champions League- und Pokal-Aus binnen sieben Tagen arg angeschlagen, können heute in Wolfsburg bereits Deutscher Meister werden. Voraussetzung ist jedoch, dass die Münchner in Wolfsburg gewinnen und Verfolger RB Leipzig gegen den Vorletzten FC Ingolstadt nicht über ein Unentschieden hinauskommt. In Wolfsburg wurde Bayern schon zweimal Meister (2003 und 2008).

Die Statistik der vergangenen Jahre spricht gegen einen VfL-Erfolg. Zehn der letzten elf Bundesliga-Spiele gewann Bayern gegen die Wölfe. Wolfsburg kassierte gegen die Bayern die meisten Heimniederlagen (11) und auch seine höchste Heimniederlage in der Bundesliga: 1:6 im März 2014. Immerhin: Der FCB kassierte in den letzten etwas mehr als 15 Jahren nur einmal fünf Gegentore in einem Gastspiel – in der Saison 2008/09 in Wolfsburg (1:5).

In der Vorbereitung auf das heutige Spiel gegen den Spitzenreiter hatten beim VfL unter der Woche auch die Mediziner das Sagen. VfL-Cheftrainer Andries Jonker stellte mit Koen Casteels, Robin Knoche, Riechedly Bazoer, Vieirinha, Jakub Blaszczykowski, Luiz Gustavo, Josuha Guilavogui, Maximilian Arnold und Mario Gomez neun Stammspieler, die in den vergangenen Wochen die meisten Spielminuten absolviert hatten, vom Mannschaftstraining frei.

Dafür nahmen sie Behandlungen bei den Physiotherapeuten wahr, arbeiteten individuell im Kraftraum oder nutzten den Tag zur Regeneration. „Ich bekomme Signale von meinem medizinischen Stab, dass diese Maßnahme der vernünftige nächste Schritt ist. Es ist wichtig, dass diese Spieler in den letzten vier Wochen der Saison komplett zur Verfügung stehen und die nötige Frische besitzen“, begründete der Niederländer die Maßnahme zum Start in die Trainingswoche. Bereits am Mittwoch waren alle einsatzbereiten Wölfe wieder ins Mannschaftstraining zurückgekehrt.
Information zu Weiterempfehlungen Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.