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Für die Fußballer des VfL soll Berlin eine Reise Wert sein

Duell aus dem Hinspiel: Wolfsburgs Maximilian Arnold gegen Sebastian Langkamp von Hertha BSC Berlin. Foto: regios24/Darius Simka

1. Bundesliga: Die Wolfsburger müssen Samstag (15.30 Uhr) bei Hertha BSC auflaufen – Zahlreiche Leistungsträger müssen ersetzt werden.

Von Jörg Kleinert, 21.04.2017.

Wolfsburg. Sie durften durchatmen, aber nur kurz: Nach drei Ligaspielen ohne Dreier war der 3:0-Sieg über den FC Ingolstadt enorm wichtig für das strapazierte Nervenkostüm der Spieler des Fußball-Bundesligisten VfL Wolfsburg.

Eine Woche nach dem Erfolg gegen die „Schanzer“ steht für die Wolfsburger am Samstag (15.30 Uhr) das Spiel in der Hauptstadt bei Hertha BSC auf dem Programm. Fünf Punkte beträgt der Vorsprung des VfL auf den ersten Abstiegsplatz, nur ein Zähler beträgt indes das Polster der Wölfe auf Relegationsplatz 16, den der FC Augsburg belegt.

Personell sieht es für den VfL weiterhin nicht rosig aus. Die Wolfsburger müssen weiter zahlreiche Leistungsträger ersetzen. Für die Berlin-Partie nicht infrage kommen Diego Benaglio (Rückenprobleme), Jeffrey Bruma (Knie-OP), Ricardo Rodriguez (Aufbautraining nach Syndesmoseteilabriss), Ismail Azzaoui (Aufbautraining nach Kreuzbandriss), Ashkan Dejagah (Aufbautraining nach Muskelfaserriss), Paul-Georges Ntep (Muskelbündelriss) und Victor Osimhen (Knieverletzung).

Bei den Berlinern kehrt Sechser Vladimir Darida nach abgesessener Gelbsperre in die Startelf zurück. Gemessen an der Statistik der vergangenen 20 Jahre ist der VfL eine Art Lieblingsgegner für die Berliner. Seit dem gemeinsamen Aufstieg 1997 feierte Hertha nur gegen den HSV mehr Bundesliga-Siege (17) als gegen die Wölfe (15).

Im Hinspiel hatten sich die Berliner in der Volkswagen Arena mit 3:2 durchgesetzt. Auswärts hakte es bei den Berlinern indes zuletzt. Es setzte fünf Niederlagen in Folge. Berlin holte seine letzten 16 Punkte im Olympiastadion.
Wolfsburg indes gewann fünf der vergangenen acht Spiele gegen Berlin, die Gesamtbilanz des Teams um Trainer Andries Jonker ist trotzdem noch negativ (15 Hertha-Siege, acht Remis und zwölf VfL-Erfolge). Kurios: Die Wölfe siegten in ihrer Bundesliga-Geschichte gegen kein Team häufiger nach einem 0:1-Rückstand als gegen die Hertha (viermal).
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