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Freitag kommt Oldenburg

Basketball-Bundesliga: In Notbesetzung knapp in Frankfurt verloren

Von Sebastian Walther

Braunschweig. Acht Sekunden vor Schluss sahen die Braunschweiger in Frankfurt schon wie die glücklichen Sieger aus. Mit der Schlusssirene traf Pascal Roller für die Gastgeber jedoch zum 68:68, nachdem Dustin Salisbery zuvor nur einen seiner zwei Freiwürfe versenken konnte. „Wir haben am Ende Fehler gemacht. Aber viele meiner jungen Spieler haben so eine Begegnung zum ersten Mal erlebt“, fasste Phantoms-Coach Emir Mutapcic die Partie zusammen und bezog sich damit vor allem auf die Verlängerung, die seine Mannschaft in Notbesetzung bestreiten musste.

Jason Cain, Kyle Visser, Andrew Drevo und Dustin Salisbery – gleich vier Leistungsträger saßen zu diesem Zeitpunkt mit einem zu hohen Foulkonto auf der Bank. Hinzu kam noch der Ausfall von Jonathan Levy, der nach einem Foul mit schwerer Rückenprellung raus musste, sein Einsatz am Freitag im Heimspiel gegen Oldenburg ist fraglich. „Wir müssen schauen, ob es etwas Schlimmeres ist. Das Foul von Ivory war jedenfalls eher ein disqualifizierendes, als ein unsportliches Foul“, bilanzierte Geschäftsführer Oliver Braun anschließend.
Top-Scorer bei den New Yorker Phantoms war mal wieder William Franklin, der in der Verlängerung jedoch weitestgehend auf sich gestellt wenig am letztlich bitteren 75:81 (68:68) ausrichten konnte. Auch Jeremy Crouch fiel erneut positiv auf und holte in sieben Minuten elf Zähler ohne Fehlschuss.
Eine Revanche für die Auswärtsniederlage bietet sich den Phantoms bereits im Januar, dann kommen die Skyliners im Viertelfinale des Basketball-Pokals in die VW-Halle.
Bis es soweit ist, warten allerdings noch schwere Aufgaben auf die Braunschweiger Basketballer, die Partie am Freitag (20.15 Uhr) gegen die EWE Baskets Oldenburg eröffnet den Reigen. Die Mannschaft um Trainer Predrag Krunic zählte bereits in der vergangenen Spielzeit zu den Favoriten um den Titel und scheiterte erst im Halbfinale an Alba Berlin. In dieser Saison spricht nicht nur der zweite Tabellenplatz für eine mindestens genauso schlagkräftige Truppe, die mit Jason Gardner den kleinsten (1,78 Meter) Spieler der BBL vorzuweisen hat. Ergänzt wurde das Team mit Je`Kel Foster, den 2,05 Meter großen Bosnier Marko Scekic und den A2-Nationalspieler Marco Buljevic aus Gießen.
Während die Gastgeber eine knappe Woche Zeit haben sich auf das Niedersachsen-Derby vorzubereiten, absolvierten die Oldenburger gestern Abend ihr drittes Pflichtspiel binnen sieben Tagen – den Auftakt zur Gruppenphase in der EuroChallenge.
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