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Finanziell nicht machbar

3. Fußball-Liga: Lars Fuchs und Patrick Bick für Eintracht kein Thema

Von Elmar von Cramon

Braunschweig. Auch Anfang der Woche war bei den Eintracht-Verantwortlichen die Enttäuschung über die 0:3-Heimschlappe gegen Jahn Regensburg noch nicht verflogen.

„Wir haben es versäumt, Bonuspunkte mitzunehmen und so in der Winterpause auf ein schönes Punktepolster zurückblicken zu können“, ärgerte sich der sportliche Leiter Eintrachts, Marc Arnold. Nach überzeugenden Siegen gegen Unterhaching und Sandhausen sei man nicht in der Lage gewesen, an die gezeigten Leistungen anzuknüpfen.
Ein „typisches Eintracht-Heimspiel“ hatte Arnold gesehen, bei dem eigene Torchancen nicht genutzt wurden. Und nach den verstärkten Offensivbemühungen wurde das Team zum Schluss ausgekontert. Allerdings wies der 38-Jährige ausdrücklich daraufhin, dass einige Akteure nach zwei gewonnenen Partien scheinbar zu unbesorgt ins Spiel gegangen waren: „Diese Tatsache lässt sich nicht wegdiskutieren. Es sieht so aus, als ob die Mannschaft den Druck braucht. Schließlich hat sie es nach einigen sieglosen Partien gegen Unterhaching und Sandhausen eine Trendwende geschafft.“ Gegen Aue fordert Arnold deshalb einen Sieg, um vielleicht noch ein paar Punkte auf die Abstiegsplätze gutzumachen, bevor das Team vom 22. Dezember bis 2. Januar in den Weihnachtsurlaub geht.
Ob sich personell etwas bei den Blau-Gelben tut, ist noch nicht sicher: „Es ist möglich, dass wir auf dem Transfermarkt aktiv werden, allerdings hängt es auch davon ab, ob wir es schaffen, Spieler in der Winterpause abzugeben“, erklärt Arnold. Er sieht die jüngsten vier Testkandidaten eher mit Perspektive für die im nächsten Sommer anstehende Transferperiode. Kein Thema sind der kürzlich in Osnabrück aussortierte Lars Fuchs und der beim SV Wehen-Wiesbaden unzufriedene Patrick Bick: „Das ist finanziell nicht machbar“, stellt Arnold klar.
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